E-Mail

E-Mail-Vorlagen erstellen: Der komplette Guide [+ Checkliste]

Eine Schritt-für-Schritt Anleitung mit Tipps für ein überzeugendes E-Mail-Layout im E-Mail-Marketing. Mit verschiedenen E-Mail-Design Beispielen und einer Marketing-E-Mail-Vorlage.

Hermes malt eine Göttin über Gelb und Blau

Um E-Mails zu erstellen, die beim Empfänger gut ankommen, ist das Beherrschen der Grundlagen entscheidend. Dazu gehört neben einer klugen E-Mail-Marketing-Strategie und relevante E-Mail-Inhalte vor allem auch die visuelle Gestaltung von E-Mails.

In diesem Guide haben wir für Sie einen kleinen Grundlagenkurs zum Thema E-Mail Design zusammengestellt. In diesem erhalten Sie alle notwendigen Informationen, die Sie benötigen, um E-Mail-Vorlagen zu gestalten, die optisch überzeugen.

Inhaltsverzeichnis

Grundlegendes zum E-Mail-Design

Die entscheidenden Elemente bei der visuellen E-Mail Erstellung

Um E-Mails richtig aufzubauen, gilt es zwei Elementen besonderer Beachtung zu schenken:

  1. das grundsätzliche E-Mail-Layout

  2. die Platzierung und Gestaltung der einzelnen Inhalte 

Das Layout ist das Grundgerüst Ihrer E-Mail und legt die Spaltenanzahl und die Reihenanordnung fest.

Die inhaltliche Platzierung definiert, an welcher Stelle textliche oder grafische Elemente sowie die Call-to-Actions positioniert werden, jedoch nicht den genauen Wortlaut, Bild oder Buttontext an sich.

Greifen Sie zu einem Responsive Design

Bereits jede zweite E-Mail wird auf mobilen Endgeräten wie Smartphone und Tablet geöffnet, Tendenz steigend. Ein Blick in Ihre E-Mail-Statistiken gibt Ihnen Auskunft darüber, welcher Empfänger welchen E-Mail-Client nutzt:

Das responsive E-Mail-Design passt sich aufgrund des CSS3-Codes automatisch an die Endgeräte der Empfänger an. Bei dieser flexiblen Darstellung werden Layout, Text, Bilder, Buttons und Schriftgröße entsprechend des Endbildschirms angepasst.

Wenn Sie E-Mails erstellen, dann greifen Sie immer zu einem responsive E-Mail-Design.

Beim responsiven Design passt sich die E-Mail-Vorlage automatisch an den Bildschirm des Gerätes an.

Doch wie gelingt ein responsives Design?

Hier gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Sie greifen zu einer leeren E-Mail-Vorlage

  2. Sie wählen eine vorgefertigte E-Mail-Vorlage und passen diese nachträglich an.

Idealerweise verfügen Sie bereits über ein Mockup von Ihrer zukünftigen E-Mail-Vorlage. 

Wenn Sie zum ersten Mal eine E-Mail erstellen, dann empfehlen wir die zweite Option. Eine bestehende, fertig designte E-Mail-Vorlage anzupassen, ist gerade für Einsteiger leichter zu bewerkstelligen als bei Null zu beginnen.

Mailjet bietet eine Vielzahl an fertigen E-Mail-Designs, die Sie in handumdrehen per Drag-and-drop anpassen können. 

Beispiele für fertige E-Mail-Vorlagen von Mailjet. Diese und 30 weitere E-Mail-Vorlagen finden Sie in der Mailjet-Vorlagenbibliothek. Sämtliche E-Mail-Vorlagen können Sie kostenlos und rechtsfrei verwenden.

Sofern Sie schon erste Erfahrungen mit der Erstellung von E-Mails gemacht haben und Sie schon konkrete E-Mail-Kampagnen Ideen haben, dann sind Sie flexibler, wenn Sie eine Basic, nicht vorgefertigte E-Mail-Vorlage wählen und diese per Drag-and-drop anpassen.

Alle Basic-Vorlagen finden Sie in der Mailjet-Vorlagenbibliothek. Die Verwendung ist kostenlos und rechtsfrei.

Damit Ihr E-Mail-Layout auf verschiedenen Geräten perfekt angezeigt werden, achten Sie auf die richtige E-Mail-Breite. Ideal ist eine Breite zwischen 500 und 680 px.

Wenn Sie sich für eine der beiden Varianten entschieden haben, dann geht es im zweiten Schritt, das grundlegende E-Mail-Layout zu erstellen.

Das Erstellen des grundlegenden E-Mail Layouts

Jedes E-Mail-Template besteht immer aus folgenden drei Teilen:

  1. Kopfbereich

  2. Hauptteil

  3. Fußzeile 

Vorab-Tipp: Trennen Sie im E-Mail Layout Kopfbereich, Hauptteil und Fußzeile klar voneinander. Nutzen Sie dafür beuspielsweise eine andere Spaltenanzahl, andere Farben oder eine Trennlinie. Dies sorgt das für eine klare Struktur mit dem Vorteil, dass die Empfänger Ihre E-Mail Inhalte und vor allem die Kernbotschaft/-anliegen sofort erfassen. 

Den Kopfbereich angehen

Öffnen Sie Ihre Muster-E-Mail-Vorlage, dann sehen Sie, das der Kopfbereich in der Regel schon angelegt ist, zumindest wenn Sie eine E-Mail-Marketing-Software wie Mailjet verwenden.

Kopfzeilen-Bereich bei einer E-Mail-Vorlage im E-Mail-Editor von Mailjet.

Der Kopfbereich besteht in der Regel aus einem Preheader und einen Link, um die E-Mail in einem neuen Browser zu öffnen. 

Den Browser-Link, hier “Online Version anzeigen” brauchen Sie nicht anfassen. Dieser Link wird für Sie automatisch generiert.

Ein Preheader, auch Kopfzeile genannt, ist eine Art Ergänzung der E-Mail-Betreffzeile. Die meisten E-Mail-Clients zeigen ihn an. Nutzen Sie dafür ein einfaches Textelement.

Es ist wichtig, dass sich die E-Mail-Betreffzeile nicht in der Kopfzeile wiederholt. Versuchen Sie vielmehr weitere Informationen zu geben, die den E-Mail-Betreff ergänzen.

Beispiele für E-Mail-Betreffzeile und Preheader im Posteingang.

Den Hauptteil erstellen

Im Hauptteil befindet sich die “eigentliche” E-Mail und beinhaltet den Text sowie die Grundaussagen. Dieser Bereich lässt sich wiederum in einzelne Teile aufteilen.

Um Ihre E-Mail zu erstellen, fügen Sie nach und nach die benötigten Abschnitte hinzu.

Den ersten E-Mail Abschnitt erstellen

Der erste Abschnitt, auch Pseudo-Header genannt, da diese im eigentlichen Sinne, nicht Teil des E-Mail Inhaltes ist, schafft einen Übergang zum E-Mail Inhalt und sorgt für eine sofortige Wiedererkennung

Die Anzahl der Spalten in diesem ersten E-Mail Abschnitt hängt natürlich von dem ersten Element ab.

Für diesen ersten Bereich bieten sich verschiedene textliche und visuelle Elemente an:

  1. Unternehmenslogo oder Bannerbild

  2. Menü

Ihr Unternehmenslogo ist in einer jeden E-Mail Pflicht. Fügen Sie Ihr Unternehmenslogo in den oberen Bereich ein, damit die Leser die E-Mail sofort Ihnen zuordnen können. 

Wählen Sie dazu das Ein-Spalter-Layout und platzieren Sie das Unternehmenslogo an passender Stelle. Sollten Sie nur Ihr Unternehmenslogo verwenden wollen, dann bietet sich eine zentrierte Positionierung an.

Statt dem Unternehmenslogo können Sie alternativ ein Bannerbild einbinden, dass das Unternehmenslogo und eventuell weitere Elemente enthält. 

Das Bannerbild kann sich je nach E-Mail Typ unterscheiden, wie etwa bei Newslettern und Transaktions-E-Mails. Das Unternehmenslogo bleibt jedoch gleich.

E-Mail-Header von Mailjets Produktnewsletter und Willkommens-E-Mail im Vergleich.

Das Einfügen eines Menüs im Headerbereich ist eine weitere Möglichkeit, der E-Mail-Vorlage einen Rahmen zu geben sowie die Empfänger gezielt auf einzelne Bereiche Ihrer Webseite weiterzuleiten. 

Der Newsletter von About You enthält im Headerbereich das Unternehmenslogo und ein Menü.

Um ein Menü in Ihr E-Mail-Template einzufügen, wählen Sie das Element mit der entsprechenden Spaltenanzahl. Zu besseren Übersicht, empfehlen wir mit maximal 4 Spalten zu arbeiten, um eine gute Lesbarkeit auf dem Handy zu gewährleisten. Passen Sie bei Bedarf die Breite der jeweiligen Spalten an.

Wählen Sie anschließend die jeweiligen E-Mail Inhaltselemente aus, fügen Sie diese per Drag-and-drop ein und gestalten Sie diese nach Belieben (Bild einfügen, Text einfügen und Verlinken etc.). 

Tipp: Um wie im Beispiel mit About You ein freies Feld zu lassen, wählen Sie das Element “Spacer” aus und ändern die Höhe, indem Sie die Zahl nach oben korrigieren.

Die erste Spalte enthält ein Bild, die zweite Spalte ein Spacer und die dritte und vierte Spalte ein Textelement.

Bei Bedarf können Sie die Hintergrundfarbe ändern oder ein Bild als Hintergrundgrafik einfügen.

Wie Sie die Hintergrundfarbe von E-Mail bei Mailjet anpassen.

Die weiteren E-Mail-Abschnitte anlegen

Erstellen Sie anschließend die gewünschte Anzahl an E-Mail-Abschnitten. Eh nach geplanter E-Mail-Vorlage kann dies ein einspaltiges oder mehrspaltiges Layout sein. Natürlich kann die Spaltenanzahl pro Abschnitt variieren.

Wie viele Spalten und Abschnitte sind in einer E-Mail sinnvoll?

Häufig wird uns die Frage gestellt, wie viele E-Mail-Abschnitte und Spalten sinnvoll sind und wann die E-Mail-Vorlage zu sehr aufgebläht wird.

Diese Frage lässt sich nicht so einfach beantworten. Erstellen Sie in Ihrem E-Mail-Template grundsätzlich so viele Spalten und Abschnitte, wie Sie benötigen. Doch bedenken Sie:

Eine E-Mail sollte in den meisten Fällen eine zentrale Botschaft haben. Legen Sie den Fokus auf ein Kernelement. Bauen Sie die anderen Inhaltselemente darum herum. Auf diese Weise gehen Sie sicher, dass jede Nachricht die Aufmerksamkeit erhält, die Sie sich wünschen.

Eine der wenigen Ausnahmen bildet der Newsletter. In diesem Typ Marketing E-Mail können Sie mehrere Inhalte anteasern. Doch achten Sie auch hier darauf, nicht zu viele Inhalte gleichzeitig zu bewerben. Mehr als vier sollten es aber auch hier nicht sein. Denn Statistiken zeigen, dass 80 % der Leser das erste beworbene Element anklicken.

Sofern Sie planen, verschiedene Nachrichten zu kommunizieren, versuchen Sie diese auf mehrere E-Mails aufzuteilen. Arbeiten Sie hier ggf. mit verschiedenen Themennewslettern.

Beispiele für verschiedene Newsletter, die der Interessenr abonnieren kann.

Wie viel Abstand sollten die einzelnen Elemente zueinander haben?

Sorgen Sie dafür, dass alle Elemente in Ihrer E-Mail zu allen Seiten genügend Abstände haben. Dies lenkt nicht nur das Auge unweigerlich auf die wichtigsten Bereiche, sondern verringert auch die Gefahr von überlappenden Inhalten.

Dies erreichen Sie, indem Sie mit Abständen (engl. Paddings) arbeiten und diese anpassen. 

Beispiel, wie Sie bin Mailjet die Abstände zwischen den einzelnen E-Mail Elementen anpassen.

Die Fußzeile erstellen

Nachdem die einzelnen Abschnitte in der E-Mail erstellt sind, machen wir uns an die Fußzeile.

Die Fußzeile enthält stets

  1. das Impressum sowie

  2. den Abmeldelink

Rechtlich notwendige Informationen wie Impressum sind für jede Art E-Mail obligatorische Angaben und daher ohne Ausnahme in jeder E-Mail, ob Marketing E-Mail oder Transaktions-E-Mail einzufügen.

Das Impressum können Sie als einfachen Text einfügen.

Bei Marketing E-Mails wie etwa Newslettern oder saisonale Marketing E-Mails ist darüber hinaus ein Abmeldelink verpflichtend. Verwenden Sie bei der E-Mail Erstellung Mailjets Drag-and-drop Editor, dann wird der Abmeldelink automatisch einfügt. 

Die Fußzeile unseres Marketing Newsletters mit Abmeldelink.

Wenn Sie wollen, dann können Sie in die Fußzeile der E-Mail weitere Elemente einfügen wie Social Media Icons und weiterführende Erklärungen, warum der Empfänger diese E-Mail von Ihnen erhalten hat (schafft Transparenz und Vertrauen).

Diese Social Media Icons sind bei Mailjet vorinstalliert. Weitere, individuelle Symbole können Sie in Ihr E-Mail-Template ebenfalls hochladen und einfügen.

Die visuelle Gestaltung der E-Mail-Vorlage

Nachdem Sie das grundlegende E-Mail Layout erstellt haben, gilt es nun, die E-Mail-Vorlage “mit Leben zu füllen”.

Bildmaterialien einfügen

Beginnen Sie mit dem Einfügen der visuellen Elemente wie Bilder, Videos und andere interaktive Elemente. 

Der Vorteil, bei der E-Mail Erstellung mit den visuellen Elementen zu beginnen liegt darin, ist psychologisch. Eine E-Mail-Vorlage sieht für das Auge “fertiger” aus als ein E-Mail-Template, das zunächst nur aus Text besteht. Auch lassen sich Textelemente leichter um Bilder gruppieren als andersherum.

Bilder und andere visuelle Elemente werden vom Auge als erstes erfasst. Mehrere Studien zeigen, dass über 90 % aller Informationen, die das menschliche Gehirn erreichen, visueller Natur sind und dieses bis zu 60 000 Mal schneller erreichen.

Wenn Sie grafische Inhalte richtig einsetzen, sind diese enorm wirkungsvoll. Achten Sie darauf, solche Elemente Ihrer Markenidentität anzupassen.

Welche Bildformate eignen sich für E-Mail-Vorlagen?

Bilder in E-Mails erhöhen die Fehlerrate. Verschiedene E-Mail-Clients, Browser und E-Mail-Apps gehen unterschiedlich mit Bildern in E-Mails um. Daher kann es passieren, dass diese nicht ordnungsgemäß angezeigt werden. Statt dem Bild erscheint ein weißer Hintergrund mit einem “kaputten-Bild”-Icon oben links.

Beispiel für einen Newsletter, bei dem die Bilder im E-Mail-Client nicht richtig angezeigt werden.

Dies erreichen Sie folgendermaßen:

Check

Bild ist nicht größer als 100kB

Check

Verwendung eines responsiven E-Mail Designs

Check

Bilder lassen sich problemlos herunterskalieren

Check

Bilder im Hochformat statt Querformat

Check

Bild ist nicht breiter als 600px

Tabelle: Checkliste – Bilder in E-Mails mobil optimieren

Für E-Mails eignen sich verschiedene Bildformate. Die beiden am weitesten verbreitete Bildformate JPEG und PNG eigenen sich auch für E-Mails.

Jedes Format hat jedoch seine spezifischen Eigenschaften (u.a. Bildqualität, Dateigröße, Komprimierbarkeit):

Vorteile

Nachteile

Darstellung von 16,8 Millionen Farben

Ein gewisser Qualitätsverlust beim Komprimieren

Gut für Fotos und Bilder mit zahlreichen Farben

Nicht optimal für Bilder mit Textinhalten

Lassen sich unbegrenzt komprimieren

Rein statisches Format

Relativ kleines Dateiformat

Keine Transparenzanzeige

Tabelle: Die Vorteile und Nachteile von JPEG-Bildern in E-Mails

Vorteile

Nachteile

Darstellung von zahlreichen Farben

Größere Dateigröße insb. bei großen Bildern

Darstellung von farbintensiven und komplexen Bilder

Nicht alle E-Mail-Clients unterstützen PNG

Komprimierung ohne Qualitätsverlust

Rein statisches Format

Sehr gut geeignet für Bilder mit Textinhalten möglich

Geeignet für Bilder, die Transparenz erfordern

Bilder, die erneut bearbeitet und exportiert werden müssen

Tabelle: Die Vorteile und Nachteile von PNG-Bildern in E-Mails

Ob JPEG oder PNG - das für Sie geeignete Bildformat hängt von Ihren Anforderungen ab. Wir bei Mailjet beispielsweise bevorzugen das PNG-Format für unsere Newsletter.

Tipp: Bitten Sie Ihre Empfänger das Anzeigen Ihrer Bilder immer zuzulassen.

Aufforderung in Gmail, Bilder in E-Mails anzuzeigen.

Die richtige Anzahl an Bilder auswählen

Der Reiz, eine Marketing E-Mails und andere Arten von E-Mails überwiegend mit Bildern zu bestücken, ist aufgrund der zahlreichen Vorteile natürlich hoch. Doch werden zu viele Bilder hinzugefügt, kann sich schnell negativ auf die E-Mail Zustellbarkeit auswirken. 

Doch warum eigentlich?

E-Mails mit einem großen Bild und etwas Text sind eine beliebte Taktik von Spammern, um die Spamfilter zu umgehen. Das wissen auch die ISPs und blockieren daher solche Mailings.

Unsere Empfehlung: Setzen Sie auf ein ausgewogenes Verhältnis von Text und Grafik. Ein Verhältnis von Text zu Bild von 60:40 oder 70:30 zugunsten des Textes ist ideal.

Sofern Sie interaktive Grafiken oder Videos in Ihre E-Mail-Vorlagen integrieren möchten, halten Sie sich an folgende Regel: pro Nachricht nur ein interaktives Element.

Verwenden Sie mehrere solcher Elemente, werden Ihre Empfänger statt begeistert überfordert sein und Ihrer Kernaussage wahrscheinlich nicht erfassen.

In Hinblick auf den zunehmenden E-Mail Konsum auf mobilen Endgeräten ist die Bereitschaft solche Inhalte unterwegs zu konsumieren eh geringer als bei Desktop-Bildschirmen, sofern die Nutzer hierbei das mobile Datenvolumen anzapfen müssen.

Wie groß dürfen meine Bilder in meiner E-Mail maximal sein?

E-Mail-Clients blockieren aus Sicherheitsgründen zu große E-Mails, einerseits um eine bessere Benutzererfahrung zu gewährleisten und andererseits um gegen Spam-Attacken vorzugehen.

Beschränken Sie daher Ihre Bildbreite auf maximal 600px. Die optimale Bildgröße sollte in jedem Fall  kleiner als 1 MB sein. 

Sie umgehen das Problem, indem Sie Ihre Bilder vor dem Hochladen pixelgenau zuschneiden oder eine E-Mail-Marketing-Software mit angeschlossenem Bildbearbeitungsprogramm wie Mailjet oder andere hilfreichen Tools wie Tinypng verwenden, die ihre Bilder verkleinern.

Der Mailjet E-Mail-Editor mit Drag-and-drop-Funktion Ihre Bilder nachträglich zuzuschneiden. Auf diese Weise vermeiden Sie, dass sie verzerrte Bilder nicht in einem externen Bildbearbeitungsprogramm bearbeiten und wieder hochladen müssen. Dies spart Zeit und Nerven. 

Kann ich großflächige Hintergrundbilder in meinen E-Mails verwenden?

Ja, Hintergrundbilder in E-Mails können Sie grundsätzlich verwenden.

Im Gegenzug zu anderen Bildern eignen sie sich besser, um Texte, Buttons und andere Bilder darauf platzieren. Auf diese Weise können Sie mehr Inhalte in Ihrer E-Mail platzieren.

Ein weiterer Pluspunkt: Sofern der E-Mail-Client die Hintergrundgrafik nicht angezeigt, bleiben die darüberliegenden HTML-Inhalte weiterhin zugänglich. Entscheidend bei der Verwendung Hintergrundbildern in E-Mails ist, dass diese mehr als Ergänzung statt ein Ersatz zu anderen Inhalten sind. 

Achten Sie zudem darauf, ein relativ “motivarmes” Bild zu verwenden. Es gilt die Prämisse: “Weniger ist mehr”. Wenn Hintergrundbilder auf mobile Geräte verkleinert werden, können Sie schnell den Kontext verlieren, da das Bildmotiv nicht mehr gut zu erkennen ist. Produktbilder sind ideal, wenn Sie ausschließlich dieses bewerben möchten.

Einfache grafische Elemente wie Muster, Texturen und Verläufen eignen sich als E-Mail Hintergrundbild ebenfalls hervorragend. 

Den Call-to-Action richtig angehen

Der Call-to-Action Button ist der wohl entscheidendste Teil des E-Mail Designs. Ihre E-Mail hat einen bestimmten Zweck - zumindest hoffen wir das. Bedenken Sie bei der Gestaltung, dass Sie nur wenige Sekunden haben, den Empfänger zu überzeugen.

Beispiel für eine E-Mail mit verschiedenen Call-to-Action von About You.

Der Call-to-Action sollte daher Ihre Absicht klar widerspiegeln und deutlich machen, welche konkrete Handlung Ihr Empfänger nun ausführen soll (Blogartikel lesen, Guide herunterladen, Produkt kaufen etc.).

Sorgen Sie dafür, dass er leicht identifizierbar ist und nicht zu weit unten in der E-Mail platziert wird.

Vergewissern Sie sich, dass der Call-to-Action Button tap-friendly ist. Das heißt, der Button muss groß genug sein, dass es einfach ist, diesen auf einem Mobilgerät anzuklicken.

Platzieren Sie keine anderen Links nahe des Call-to-Action Buttons, sodass diese nicht versehentlich geklickt werden.

E-Mail-Texte einfügen

Gibt es eine minimale Schriftgröße?

Stellen Sie sicher, dass die Inhalte in Ihrer E-Mail-Vorlage gut lesbar sind. Achten Sie darauf, dass die eingebundenen Links einen ausreichenden Abstand zueinander haben. So haben die Empfänger keine große Mühe, den richtigen Link zu öffnen und geraten mit ihren Fingern nicht auf den falschen Link.

Informieren Sie sich über die minimalen Schriftgrößen für verschiedene Plattformen. Wir empfehlen eine minimale Schriftgröße von 13 Pixeln.

Was sind die für E-Mail-Vorlagen besten Farben?

Farben in E-Mails haben eine wichtige Stellung. Sie:

  • unterstreichen den E-Mail-Inhalt,

  • lenken die Aufmerksamkeit auf bestimmte Bereiche,

  • und können den Empfänger zu einer bestimmten Aktion bewegen.

  • Infografik: So wirken sich Farben in E-Mails aus.

Die in Ihren E-Mail Designs verwendeten Farben, sollten Ihren CI entsprechen. Gelb und Grau sind beispielsweise die Corporate Farben von Mailjet und wir verwenden diese bei ALLEN unserer E-Mails.

Unsere CI Farben gelb und grau sind die einzigen Farben, die wir in unserer Willkommens-E-Mail verwenden.

Kombinieren Sie Ihre CI Farben mit viel weißer Fläche. Dies sorgt für Klarheit und wirkt professioneller.

Wählen Sie pro E-Mail maximal zwei Farben aus. Je weniger Farben Sie verwenden, desto “sauberer” wird Ihr Design aussehen und Ihre E-Mail-Vorlage wirken professionell.

Sofern Sie andere Farben als Ihre Corporate Design Farben verwenden, achten Sie darauf, dass diese miteinander harmonieren. Welche Farbtöne sich optimal kombinieren lassen, kann sich von Nuance zu Nuance unterscheiden. 

Checkliste E-Mail-Vorlage: Das macht ein gutes E-Mail Design aus

Es gibt nicht die eine E-Mail-Vorlage, die für jede Art E-Mail passt. Doch es gibt bestimmte Grundprinzipien, die für verschiedene Branchen und Einsatzzweck universell gelten.

Um Ihre E-Mail-Vorlage perfekt auf Ihre Kunden, Zielgruppen und Newsletter Abonnenten abzustimmen, gilt es einige grundlegende Dinge zu beachten. Eine gute E-Mail-Vorlage erfüllt stets folgende Punkte:

E-Mail Layout

Check

Grundgerüst ist vorhanden

Check

Das E-Mail Layout ist responsive

Check

Vorlage beinhaltet Titel, Hauptteil und Fußzeile

Check

Titel, Hauptteil und Fußzeile sind klar voneinander abgetrennt

Check

Die Breite bewegt sich zwischen 500 und 680 px

Visuelle Gestaltung

Check

Verschiedene E-Mail Designs haben den gleichen “Look and Feel”

Check

Unternehmenslogo befindet sich im oberen Bereich

Check

CI Farben werden verwendet

Check

E-Mail-Template beinhaltet viel weiße Fläche

Check

Die Kernbotschaft sticht visuell raus

Check

Pro Newsletter nur ein interaktives Element

Inhaltliche Gestaltung

Check

Vorlage hat eine zentrale Botschaft

Check

Die wichtigsten Infos stehen am Anfang

Check

Textblöcke sind nicht zu lange

Check

Überschriften und ggf. Aufzählungen sind vorhanden

Check

Inhalte sind gut lesbar

Check

Text zu Bild Verhältnis ist 60:40 oder 70:30

Check

Der Call-to-Action (Button etc.) sticht heraus

Check

Der Call-to-Action (Button etc.) ist gut anklickbar

Sonstiges

Check

Abmeldelink ist vorhanden (bei Marketing E-Mails)

Check

Impressum ist vorhanden

Check

E-Mail Design ist A/B getestet

E-Mail-Vorlagen Checkliste: Die Grundprinzipien eines gelungenen E-Mail Designs

Diese Vorlagen Checkliste können Sie auch hier im PDF-Format herunterladen und ausdrucken.

Was jetzt?

Sind Ihnen die Grundlagen des E-Mails Designs erstmal bekannt, wird es Ihnen nicht mehr schwer fallen erfolgreiche E-Mail Kampagnen zu versenden.

Wenden Sie Ihr neu erlerntes Wissen doch gleich in der Praxis an. Probieren Sie unseren E-Mail Editor aus und gestalten Sie mit wenigen Klicks eine ansprechende E-Mail-Vorlage.

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