E-Mail

Newsletter erstellen: Der große Grundlagen-Guide

Wir haben eine Schritt-für-Schritt Anleitung für Sie, die Ihnen alles über Newsletter verrät: von der Newsletter-Erstellung bis zum Newsletter-Versand. Wir stellen Ihnen verschiedene Strategien vor, damit auch Sie den perfekten Newsletter erstellen.

Hermes mit Heißluftballons

Wie erstelle ich einen Newsletter, der auch gelesen wird?”, dies ist eine der häufigsten Fragen, die wir als E-Mail Marketing-Software gestellt bekommen.

Der Newsletter scheint auf den ersten Blick eine der leichteren Marketing Praktiken zu sein: E-Mail-Programm öffnen, Vorlagen auswählen, Text und Bilder einfügen, Kontaktliste auswählen und versenden.

Doch so leicht ist es leider nicht – zumindest nicht wenn Sie Newsletter erstellen und verschicken möchten, die geöffnet und gelesen werden und die Ihre Kundenbindung und Umsätze erhöhen.

In diesem Artikel lernen Sie alles, was Sie über Newsletter Marketing wissen müssen. Nach der Lektüre sind Sie mit unseren Tipps in der Lage, Newsletter zu erstellen, die Ihre Empfänger begeistern und Ihnen die gewünschten Ergebnisse einbringen.

Was ist ein Newsletter?

Ein Newsletter ist eine regelmäßig versendete Marketing-E-Mail, die von Unternehmen oder Einzelpersonen an eine Abonnentenliste gesendet wird und für diese interessante und relevante Inhalte enthält.

Solche Inhalte können

  • Leitfäden,

  • Blogbeiträge,

  • Nachrichten,

  • Produktbewertungen,

  • persönliche Empfehlungen,

  • Tipps und Tricks,

  • Veranstaltungsankündigungen

und mehr sein.

Newsletter Marketing ist ein wesentlicher Bestandteil der E-Mail Marketing-Strategie. Es ermöglicht Unternehmen, ihre Beziehungen zu Kunden und Interessenten zu pflegen, indem sie sich als Hauptakteure in ihrer Branche etablieren, Erkenntnisse austauschen und neue Produkte hervorheben, die den Traffic auf der Website erhöhen.

Die Vorteile und Nachteile von Newsletter Marketing

Wie jeder Online Marketing Kanal hat auch der Newsletter Vor- und Nachteile. Die folgende Auflistung soll Ihnen die Entscheidung für oder gegen Newsletter Marketing erleichtern.

Die Vorteile des Newsletters

Einen Newsletters zu erstellen, hat zahlreiche Vorteile. Die Wesentlichen sind:

  • Sie haben eine konstante Traffic-Quelle.

  • Sie sparen Kosten ein.

  • Die Performance des Newsletters ist leicht zu messen.

  • Sie sind unabhängig von Drittparteien.

  • Der Newsletter lässt sich wunderbar mit anderen Online-Kanälen verbinden.

  • Es ist das ideale Medium für eine intensive Kundenpflege.

Vorteil 1: Konstante Traffic-Quelle

Einer der Hauptgründe, einen Newsletter zu erstellen, ist der regelmäßige Webseitentraffic, den dieser generiert.

Die organische Reichweite auf Social Media Plattformen wie Facebook sinkt dramatisch. Bannerwerbung wird in Zeiten von AdBlockern kaum noch wahrgenommen.

Und schlimmer noch:

Selbst geschriebene und per E-Mail versendete Pressemitteilungen werden von Journalisten und Online Redaktionen ignoriert. Anders dagegen der Newsletter.

E-Mails, die den Posteingang erreichen und angezeigt werden, werden in der Regel auch gesehen und die Wahrscheinlichkeit, dass diese geöffnet werden, ist hoch, sofern die E-Mail-Betreffzeile ansprechend ist und der Absender bekannt (wie Ihnen dies gelingt, erfahren Sie weiter unten).

Bei gut gemachten Newslettern mit relevanten Inhalten klicken die Leser auf die Call-to-Actions, um weitere Informationen zu erhalten.

Das wissen auch die Unternehmen und geben regelmäßige Traffic-Quelle als einen wesentlichen Grund dafür an, warum sie Newsletter Marketing betreiben.

Die Gründe warum Unternehmen E-Mail Marketing betreiben. Ergebnisse der Studie "DMA Insight: Marketer email tracking study".

Vorteil 2: Erhebliche Kostenersparnis

Ein anderer nicht zu unterschätzender Faktor ist die große Kostenersparnis beim Versand von E-Mails im Vergleich zu anderen Marketing-Disziplinen. Bezahlwerbung wie Bannerwerbung, Google AdWords, Facebook Ads und Influencer Marketing ist wesentlich teurer als das Newsletter Marketing.

Controlling-im-E-Mail-Marketing

Beispielkalkulation für einen Newsletter eines Onlineshops.

Die Kosten für eine Newsletter Software sind überschaubar. Auch sind die Personalkosten geringer, da der Newsletter schneller erstellt, ausgewertet und optimiert ist als andere Medien.

Je nach gewähltem Anbieter können Sie Newsletter kostenlos erstellen. Dies minimiert zusätzlich Ihre Kosten.

Bei Mailjet beispielsweise können Sie bis zu 6 000 Newsletter pro Monat kostenlos erstellen und versenden, ideal für alle, die ganz neu mit dem Thema starten oder auf der Suche nach einem neuen E-Mail Marketing-Tool sind.

Vorteil 3: Leichte Erfolgsmessung

Entscheidend für den Erfolg eines Marketing-Kanals ist, ob dieser die benötigte Relevanz hat. Um dies herauszufinden, muss die Performance messbar sein. Die Messbarkeit beim Newsletter Marketing ist einfach.

Der Statistikbereich Ihrer Newsletter Software gibt Ihnen alle Informationen über Öffnungsrate, Klickrate, Abmeldezahlen, Bounces, wann und mit welchem Endgerät der Newsletter geöffnet wird, welche Links angeklickt werden etc.

Diese KPIs helfen Ihnen, den Return on Investment genau zu berechnen, sowie zielgruppenrelevante Newsletter Inhalte zu produzieren.

Vorteil 4: Unabhängigkeit von Drittparteien

Wenn Sie einen Newsletter erstellen, sind Sie zudem unabhängiger von anderen Dienstleistern und Software. Die Wahrscheinlichkeit, dass Verlagshäuser und Influencer ihre Mediendaten sowie Social Media Plattformen und Google die Ad-Kosten nach oben hin anpassen, ist weitaus höher als dass der von Ihnen genutzte E-Mail Service Provider seine Preise nach oben korrigiert.

Und selbst wenn er das tut, erhöhen sich die Preise in der Regel nur um wenige Euro. Bei anderen Marketing-Kanälen liegen Sie schnell im drei-, wenn nicht gar im vierstelligen Bereich.

Der durchschnittliche ROI liegt bei 38 Euro pro eingesetzten Euro und 72% aller Kunden bevorzugen es, via E-Mail angesprochen zu werden.

Quelle: Neil Patel.

Vorteil 5: Verbindung mit anderen Online Marketing Kanälen

Newsletter und andere Marketing Plattformen wie etwa soziale Medien lassen sich sehr gut miteinander verbinden. Und nicht zuletzt erreicht der Newsletter die Empfänger überall.

Übersicht der Nutzerzahlen von Social Media Plattformen in Deutschland. Quelle: monitoringmatcher.de 

Vorteil 6: Gezielte Kundenpflege

Das Medium E-Mail eignet sich wunderbar aus all den eben genannten Gründen zur Zielgruppen- und Kundenpflege. Dies gilt besonders dann, wenn Sie relevante, möglichst individuelle Inhalte an Ihre Empfänger versenden und sich diese persönlich angesprochen fühlen.

Die Nachteile des Newsletters

Keine Maßnahme und kein Online Marketing Kanal hat ausschließlich Vorteile. Im Folgenden die Nachteile des Newsletter Marketings:

Nachteil 1: Fehlende physische Haptik

Anders als bei analogen Werbemitteln wie Broschüren, Flyern, Magazinen etc. und Giveaways fehlt ein haptisches Erlebnis. Ein Tischkalender beispielsweise begleitet Kunden und Interessenten sichtbar das ganze Jahr über. E-Mails dagegen sind weitaus weniger präsent.

Nachteil 2: Leichte Löschbarkeit

Nicht zu verneinen ist ebenfalls die Tatsache, dass E-Mails tendenziell schneller gelöscht und weniger intensiv gelesen werden als andere Medien.

Dieser Umstand hat viele Gründe: ein voller Posteingang, wenig attraktive E-Mail Betreffzeilen, nicht relevante E-Mail Inhalte etc.

Zwar lassen sich bis auf Ersteres diese Hemmnisquellen beeinflussen und damit  minimieren, doch eine hundertprozentige Interaktionsrate kann nie garantiert werden. Dies gilt jedoch für alle Marketing-Disziplinen.

Nachteil 3: Potenziell weniger Interaktion

Im Vergleich zu den sozialen Medien fungiert der Newsletter traditionell weniger als Unterhaltung. Er wird an Empfänger gesendet, die zwar antworten können, im Vergleich findet jedoch weniger Interaktion statt.

Dieser Nachteil kann durch einige Tricks wie beispielsweise eine strategische Planung der Inhalte und Call-to-Actions deutlich verringert werden, von Hause aus ist der Newsletter jedoch zunächst eine Kommunikation in eine Richtung.

Außerdem lässt sich E-Mail Marketing wie oben beschrieben sehr gut mit anderen Kanälen wie Social Media verbinden.

Lesen Sie hierzu auch unseren Blogposts darüber, warum Sie noreply-Adressen vermeiden sollten.

Wiegt man die Stärken und Schwächen des Newsletters gegeneinander ab, dann wird schnell klar, dass die Vorteile die Nachteile bei weitem überwiegen.

Vort­eil­e

Nach­tei­le

Vort­eil­e

Kons­tante Traf­fic-Quelle

Fehl­ende phys­ische Hapt­ik

Nach­tei­le

Erhe­bliche Kost­enersparnis

Leic­htes Über­sehen

Leic­hte Erfo­lgsmessung

Weni­ger Inte­raktion

Unab­hängigkeit von Drit­tparteien

Verb­indung mit ande­ren Onli­ne Kanä­len

Gezi­elte Kund­enpflege

Tabelle: Die Vorteile und Nachteile des Newsletter Marketings

Newsletter-Strategie definieren

Die Erstellung von Newslettern kostet Ressourcen. Um sicherzustellen, dass Sie damit Erfolg haben, sollten Sie vorab eine Strategie festlegen, an der sich alle Ihre E-Mail Marketing-Kampagnen orientieren.

Die folgenden drei Schritte geben Ihnen eine erste Orientierung für Ihre Newsletter-Strategie.

Newsletter-Ziele bestimmen

Zunächst gilt es zu klären, warum Sie überhaupt einen Newsletter erstellen wollen. Je besser Sie wissen, warum Sie Newsletter Marketing betreiben, desto erfolgreicher werden Sie sein. Fragen Sie sich:

  • Welche genauen Ziele verfolgen Sie?

  • Möchten Sie potenzielle und bestehende Kunden auf neue Blogartikel, besondere Veranstaltungen oder Produkte etc. aufmerksam machen?

  • Geht es darum, Neukunden zu gewinnen oder die Beziehungen zu bereits bestehenden Kunden zu intensivieren?

  • Streben Sie an, Ihre Umsätze zu erhöhen, indem Sie einen Newsletter erstellen und verschicken?

Nachdem Sie die Ziele definiert haben legen Sie die entsprechenden KPIs fest. Mögliche Metriken, die sich für den Newsletter eignen, sind Newsletter-Anmeldungen, Öffnungsrate, Klickrate, Spam- und Blockrate sowie Newsletter-Abmeldungen.

News­letter Ziel­

Ziel

KPI

Ziel­wer­t

News­letter Ziel­

Verk­auf von Prod­ukt X

Mehr­ Verk­äufe über­ News­letter

Kon­ve­rs­ionsrate

10 0­00 € pro Mona­t

Ziel

Mehr­ einz­elne Webs­eiten-besuchern

Kli­ck­ra­te

5 00­0 Pers­onen pro Mona­t

KPI

Mehr­ Gewi­nn

Gew­in­ns­panne

20 %

Ziel­wer­t

Kun­de­nb­indung

Kauf­ von verw­andten Arti­keln

Klic­krate, Konv­ersionsrate

8 00­0 € Umsa­tz pro Mona­t für Prod­ukt x

Bewe­rtung des Eink­auferlebnisse im Shop­

Klic­krate, Konv­ersionsrate

10 %­ Kund­enfeedback an inte­rnen Kund­enservice

Erha­lten von Prod­ukt-bewertung

Klic­krate, Konv­ersionsrate

20 %­ Prod­ukt-bewertung sich­tbar auf der Prod­uktseite (ext­ern sich­tbar)

Tabelle: Beispiel für ein E-Mail Marketing Ziel Framework

Die groben Inhaltsthemen festlegen

Die Newsletter-Strategie zu erstellen ist relativ leicht. Die fortlaufende Generierung von guten Inhalten ist es nicht. Ganz im Gegenteil: Die Erstellung von kontinuierlich relevanten Newsletter-Inhalten zählt zu den schwierigsten Disziplinen überhaupt.

Die Newsletter Themenplanung ist eng mit den definierten Zielen verbunden. Möchten Sie entweder

  1. Webseitentraffic generieren

  2. Kundenbeziehungen stärken oder

  3. Expertenstatus aufbauen

Webs­eitentraffic gene­rieren

Kund­enbeziehungen stär­ken

Expe­rtenstatus aufb­auen

Webs­eitentraffic gene­rieren

Bewe­rben der neue­n Blog­artikeln

Best­ehenden Cont­ent spez­iell für die Abon­nenten aufb­ereiten

Das Bene­nnen von Tren­ds und neue­n Tech­nologien

Kund­enbeziehungen stär­ken

Bewe­rben von Gate­d Cont­ent wie Guid­es, Whit­epaper, Podc­asts, Case­ Stor­ies etc.­

E-Ma­il Blog­ging: Exkl­usive Inha­lte spez­iell für die News­letter-Liste schr­eiben

Besp­rechen von neue­n Büch­ern, Semi­naren, Stud­ienergebnissen etc.­

Expe­rtenstatus aufb­auen

Bewe­rben von ande­rem Ungated Cont­ent wie Info­grafiken, Podc­asts, Vide­os, kost­enlosen Kurs­en und Trai­nings

Das Teil­en von unte­rnehmensinternen Info­rmationen wie Einb­licke in die tägl­iche Arbe­itspraxis, neue­ Mita­rbeiter vors­tellen, Aufz­eigen von Meil­ensteinen

Resu­ltate von Mark­tforschungen, Mark­tanalysen und Stud­ienergebnisse teil­en

Neue­ Soci­al Medi­a Präs­enzen bewe­rben

Einl­adungen und Aufz­eichnungen von Semi­naren, Webi­naren, Vort­rägen und sons­tigen Vera­nstaltungen

Teil­en von Expe­rtenmeinungen zu aktu­ellen Them­en

Best­ehenden Cont­ent spez­iell für den News­letter aufb­ereiten

Bene­nnen von Bran­chen-Trends

Pers­önliche Grüß­e zu Weih­nachten, Neuj­ahr, Gebu­rtstag, Jahr­estagen etc.­

Besp­rechen von neue­n Tech­nologien

Allg­emeine Tipp­s rund­ um das eige­ne Prod­ukt, Reze­pte, Anle­itungen etc.­

Besp­rechen von neue­n Gese­tzen

Prod­ukt-Roadmaps: Exkl­usive Einb­licke zu komm­enden Prod­ukten und Dien­stleistungen

Bewe­rben von Sond­erangeboten und Rest­posten exkl­usiv für Kund­en

Tabelle: Ideen für Newsletter-Inhalte 

Wie komme ich zu weiteren Ideen für Newsletter-Inhalte? Hier bieten sich zwei Möglichkeiten an:

  1. Andere Newsletter analysieren

  2. Eigene Newsletter-Abonnenten und Kunden befragen

Die Analysen von anderen (natürlich sollten Sie diese nicht eins zu eins kopieren) ist generell eine gute Möglichkeit, neue Impulse für sich selber zu bekommen, darunter neue potenzielle Content-Themen, Produkte, Veranstaltungen etc.

Beispiel für den deutschsprachigen Mailjet-Newsletter.

Fragen Sie Ihre Zielgruppe und Kunden, welche Inhalte Sie sich wünschen und welche Erwartungen diese an einen möglichen Newsletter haben. Mit einer Zielgruppenbefragung erhalten Sie ebenfalls neue Impulse und Ideen. Geben Sie mit einem Freebie etc. Anreize diese auszufüllen.

Feedback E-Mail Newsletter Inhalte

Beispiel für eine Feedback-E-Mail. Diese E-Mail Vorlage können Sie hier herunterladen und anschließend bei Mailjet verwenden.

Versandfrequenz und Versandzeitpunkt festlegen

Machen Sie sich Gedanken über die potenziell beste E-Mail Versandfrequenz und -zeit. Ein gut gemachter Newsletter mit interessanten Inhalten hat wenig Erfolg, wenn dieser zum falschen Zeitpunkt versendet wird. Daher klären Sie dies im nächsten Schritt.

Fragen Sie sich nun, wie häufig Sie Ihren Newsletter versenden wollen, täglich, wöchentlich, monatlich etc.? Wenn Sie sich unsicher sind, wie häufig Sie Ihren Newsletter versenden sollten, dann fragen Sie Ihre Newsletter-Abonnenten.

Der Zeitpunkt für den Versand Ihres Newsletters ist mitentscheidend für den Erfolg. Doch wann ist der perfekte Zeitpunkt, um einen Newsletter zu versenden?

Entscheidend ist nach wie vor, dass Sie Ihre Empfänger zum richtigen Zeitpunkt erreichen. Hierzu ist eine ausführliche Zielgruppen- und Kundenanalyse Pflicht. Fragen Sie sich:

  1. Wann sind meine Empfänger am wahrscheinlichsten am PC, Laptop, Tablet, Smartphone?

  2. Bei welchem Gerät ist die Zielerreichung am höchsten?

  3. Wann sind Ihre Zielgruppen, Empfänger und Kunden auf Ihrer Webseite aktiv und was machen sie dort?

  4. Wo möchten Sie Ihre Newsletter-Abonnenten erreichen: im Büro, zu Hause, unterwegs beruflich, unterwegs privat?

  5. Wann sind die Empfänger offen für Ihre Themen?

  6. Welche äußeren Umstände könnten Einfluss auf das Interesse haben (Ereignisse, Veranstaltungen, Wetter etc.)?

In der Regel erreichen Sie Ihre Zielgruppe und Kunden zu folgenden Zeiten am besten:

Wenn Sie im B2B-Bereich tätig sind, dann versenden Sie Ihre Newsletter während der regulären Arbeitszeit. Spitzenzeiten sind hierbei zwischen 10 Uhr und 11 Uhr vormittags sowie zwischen 15 Uhr und 16 Uhr nachmittags.

Ist Ihr Geschäftsmodell eher dem B2C zuzuordnen, dann wählen Sie unter der Woche zwischen 18 und 21 Uhr sowie das Wochenende als Versandzeit aus.

Wann­ B2B E-Ma­ils vers­enden

Wann­ B2C E-Ma­ils vers­enden

Wann­ B2B E-Ma­ils vers­enden

Mont­ag: 14 - 17 Uhr

Mont­ag: 7 - 9 Uhr und 17 - 22 Uhr

Wann­ B2C E-Ma­ils vers­enden

Dien­stag: 10 - 12 Uhr und 14 - 17 Uhr

Dien­stag: 7 - 9 Uhr und 17 - 22 Uhr

Mitt­woch: 10 - 12 Uhr und 14 - 17 Uhr

Mitt­woch: 7 - 9 Uhr und 17 - 22 Uhr

Donn­erstag: 10 - 12 Uhr und 14 - 17 Uhr

Donn­erstag: 7 - 9 Uhr und 17 - 22 Uhr

Frei­tag: 10 - 12 Uhr

Frei­tag: 7 - 9 Uhr und 17 - 20 Uhr

Sams­tag: Nich­t zu empf­ehlen

Sams­tag: 13 - 20 Uhr

Sams­tag: Nich­t zu empf­ehlen

Sonn­tag: 13 - 20 Uhr

Übersicht: Der beste E-Mail Versandzeitpunkt im B2B und B2C

Natürlich existieren weitere Hilfsmittel, die Sie zurate ziehen können. Nutzen Sie eine Webanalyse Software und analysieren Sie, wann genau die Nutzer auf Ihrer Webseite sind.

Grafik in Google Analytics "Nutzer nach Tageszeit"

Newsletter Software auswählen

Die Newsletter-Strategie steht. Doch bevor Sie einen Newsletter erstellen können, muss eine entsprechende technische Infrastruktur vorliegen. Das bedeutet, Sie benötigen eine professionelle E-Mail-Marketing-Software, um Ihre Newsletter zu erstellen, versenden und auszuwerten.

Die Schwierigkeit: Es existieren verschiedene professionelle Newsletter Anbieter am Markt. Für Sie als Versender ist das Fluch und Segen zugleich. Einerseits können Sie aus einer großen Auswahl das für Sie passende E-Mail Tool wählen. Andererseits kann genau dies dazu führen, dass Sie sich wie erschlagen fühlen.

Eine professionelle Newsletter Software beinhaltet u.a. folgende Funktionen:

Mailjet verfügt über alle diese Funktion. Erstellen Sie ein Konto, um kostenlos Newsletter zu erstellen und zu versenden.

Erstellen Sie Ihre Newsletter jetzt mit Mailjet

Mit der Newsletter Marketing Software von Mailjet erstellen Sie in wenigen Minuten ansprechende Newsletter ganz ohne Programmierkenntnisse.

Newsletter erstellen Schritt für Schritt

Nachdem Sie die Ziele und Ihre Strategie festgelegt haben, sind Sie bereit, Ihren Newsletter zu erstellen. Die folgenden Schritte helfen Ihnen dabei.

Newsletter-Vorlage erstellen

Der erste Schritt bei der Erstellung des Newsletters ist eine entsprechende E-Mail-Vorlage einzurichten. Nehmen Sie hier eine von Ihrem E-Mail Service Provider angebotene Vorlage und passen Sie diese ggf. an.

Laden Sie alternativ eine  selbst erstellte oder von Dritten gekaufte Newsletter-Vorlage hoch.

Ein gutes Newsletter Design beinhaltet Folgendes:

E-Ma­il Layo­ut

Check

Grun­dgerüst ist vorh­anden

E-Ma­il Layo­ut

Check

Das E-Ma­il Layo­ut ist resp­onsive

Check

Vorl­age bein­haltet Tite­l, Haup­tteil und Fußz­eile

Check

Tite­l, Haup­tteil und Fußz­eile sind­ klar­ vone­inander abge­trennt

Check

Die Brei­te bewe­gt sich­ zwis­chen 500 und 680 px

Visu­elle Gest­altung

Check

Vers­chiedene E-Ma­il Desi­gns habe­n den glei­chen “Loo­k and Feel­”

Check

Unte­rnehmenslogo befi­ndet sich­ im ober­en Bere­ich

Check

CI Farb­en werd­en verw­endet

Check

E-Ma­il Temp­late bein­haltet viel­ weiß­e Fläc­he

Check

Die Kern­botschaft stic­ht visu­ell hera­us

Check

Pro News­letter nur ein inte­raktives Elem­ent

Inha­ltliche Gest­altung

Check

Vorl­age hat eine­ zent­rale Bots­chaft

Check

Die wich­tigsten Info­rmationen steh­en am Anfa­ng

Check

Text­blöcke sind­ nich­t zu lang­

Check

Über­schriften und ggf.­ Aufz­ählungen sind­ vorh­anden

Check

Inha­lte sind­ gut lesb­ar

Check

Text­ zu Bild­ Verh­ältnis ist 60:4­0 oder­ 70:3­0

Check

Der Call­-to-Action (But­ton etc.­) stic­ht hera­us

Check

Der Call­-to-Action (But­ton etc.­) ist gut ankl­ickbar

Son­st­ig­es

Check

Abme­ldelink ist vorh­anden (bei­ Mark­eting E-Ma­ils)

Check

Impr­essum ist vorh­anden

Check

E-Ma­il Desi­gn ist A/B gete­stet

Checkliste: Die Grundprinzipien einer gelungenen Newsletter-Vorlage

Sofern Sie mit verschiedenen Arten von Newslettern arbeiten oder in bestimmten Branchen unterwegs sind, bietet sich unter Umständen die Verwendung von verschiedenen Newsletter Designs an.

Absendername wählen

Der Durchschnitts E-Mail Nutzer erhält knapp 125 E-Mails täglich. Damit Ihre Newsletter von Ihren Abonnenten wahrgenommen werden, schenken Sie Ihren Absendernamen größte Aufmerksamkeit.

Wir empfehlen, Ihren Markennamen zu verwenden. Vermeiden Sie in jedem Fall die noreply@E-Mail-Adresse.

Wählen Sie hier entweder

  • einen nicht personengebundenen Absendernamen wie marketing@, newsletter@, team@

  • die Kombination aus Ihren Eigen- und Unternehmensnamen

  • wenn Sie als persönliche Brand auftreten, ist auch nur ihr eigener Name denkbar

Beispiele für E-Mail Absendenamen.

Betreffzeile formulieren

Ist der Absendername gewählt (der Absendername sollte für alle zukünftigen Newsletter beibehalten bleiben), gilt es nun die E-Mail Betreffzeile festlegen. Die E-Mail Betreffzeile entscheidet neben dem Absendernamen darüber, ob Ihr Newsletter geöffnet wird oder nicht.

Entscheidend ist, dass Sie den Leser

  1. direkt ansprechen,

  2. neugierig machen und

  3. eine Art Dringlichkeit schaffen.

Der Ton und die Sprache sollte zu dem Stil Ihrer Marke passen. Zeigen Sie dennoch Mut und probieren Sie Neues aus.

Verwenden Sie hierzu starke Wörter, W-Wörter, auffällige Satzzeichen, Zahlen, Emoijs und stellen Sie Behauptungen auf. Sie peppen die E-Mail Betreffzeile auf und lenken die Aufmerksamkeit auf Ihren Newsletter.

Beispiele für starke Wörter sind:

Nome­n

Verb­en

Adje­kti­ve

Nome­n

Fak­te­n

gew­in­nen

ver­bl

Verb­en

Ide­en

ber­ze­ug­en

tzl­ic­h

Adje­kti­ve

Geh­ei­mn­is

err­ei­ch­en

ein­fa­ch

Tri­ck­s

spa­re­n

wir­ku­ng­svoll

Tip­ps

ver­ra­ten

erf­ol­gr­eich

Inn­ov­at­ionen

ver­me­id­en

sin­nv­oll

Erf­ol­g

kos­te­nl­os

Gründe

gar­an­ti­ert

Wah­rh­eit

neu

Tabelle: Beispiele für starke Wörter, die sich wunderbar für den Newsletter eignen.

Für den Newsletter bieten sich folgende Satzzeichen an:

:

!

?

()

[]

|

{}

Verwenden Sie jedoch nicht mehr als 2 auffällige Satzzeichen pro E-Mail Betreffzeile. Es sei denn, Sie optimieren Ihre E-Mail für den Papierkorb oder Spam-Ordner.

Achten Sie jedoch darauf, dass Sie ihre Betreffzeile kurz und knackig halten, damit diese im Posteingang vollständig angezeigt wird. Orientieren Sie sich bei der E-Mail Betreffzeile an einer Länge von 60 Zeichen.

E-Ma­il Betr­effzeile

Zeic­hen

Pixe­l

E-Ma­il Betr­effzeile

Sind­ Sie mit Ihre­m News­letter wirk­lich zufr­ieden?

49

392px

Zeic­hen

Nutz­en Sie das Pote­nzial Ihre­s E-Ma­il Mark­etings?

49

403px

Pixe­l

Habe­n Sie bere­its Ihre­n Somm­erurlaub gebu­cht?

45

388px

Arbe­iten Sie mit DSGV­O-konformen Drit­tanbietern zusa­mmen?

57

513px

Ents­prechen Sie den Erwa­rtungen Ihre­r Kund­en?

45

389px

Du hast­ die Einl­adung, wir habe­n das beso­ndere Klei­d!

53

435px

Dein­e Such­e hat ein Ende­!

25

208px

Die 10 best­en Urla­ubsziele für dies­en Somm­er!

46

371px

Daru­m funk­tioniert Ihr News­letter nich­t!

40

309px

Hung­er? Dann­ best­ellen Sie jetz­t!

33

267px

Urla­ub noch­ nich­t gebu­cht? Die best­en Ange­bote nur für Sie!­

60

487px

Nich­ts Pass­endes anzu­ziehen? Hier­ werd­en Sie gara­ntiert fünd­ig!

64

526px

Sie möch­ten mehr­? Dann­ verw­enden Sie dies­en Code­!

56

492px

Sie brau­chen Spaß­? Feie­rn Sie mit uns!­

39

315px

Tabelle: Beispiele und Länge von E-Mail Betreffzeilen für Newsletter

Da Sie wahrscheinlich nur ungern als Spammer deklariert werden möchten, vermeiden Sie unbedingt ebenfalls die Verwendung von “Spam-Wörtern wie kostenlos, nur heute oder jetzt zugreifen.

Die Kopfzeile texten

Die Kopfzeile, auch Preheader genannt, ist das dritte Textelement, das Sie anpassen. Es fasst gemeinsam mit der Betreffzeile den E-Mail Inhalt zusammen und animiert den Empfänger, Ihrem Newsletter Aufmerksamkeit zu schenken.

Entscheidend ist hier, dass sich die E-Mail Betreffzeile nicht in der Kopfzeile wiederholt. Versuchen Sie vielmeh, weitere Informationen zu geben, die den E-Mail Betreff ergänzen.

Die Kopfzeile des Mailjet Newsletters benennt die einzelnen Inhaltsthemen. In der E-Mail Betreffzeile verwenden wir ebenfalls Emojis.

Newsletter-Inhalt erstellen

Nun geht es an das Herzstück: die konkrete Newsletter-Inhalte einfügen. Nehmen Sie sich dazu Ihren Redaktionskalender und schauen Sie, welche Themen dran sind.

Achten Sie dennoch darauf, nicht zu viele Inhalte gleichzeitig zu bewerben. Untersuchungen zeigen, dass der Großteil der Empfänger den ersten Call-to-Action anklickt.

Haben Sie bei der Erstellung demnach stets Ihr primäres Ziel vor Augen. Setzen Sie die für Sie wichtigste Information an den Anfang bzw. in die Nähe davon.

Je mehr die Abonnenten scrollen müssen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die weiter unten stehenden Inhalte nicht erfasst werden.

Wenn Sie viel zu sagen haben, dann teilen Sie Ihre Inhalte auf mehrere Newsletter auf oder richten verschiedene Newsletter ein (Bsp. Aufteilung nach Themen, Empfänger, Kundenlebenszyklus usw.).

Verschiedene Newsletter zu erstellen hat auch den Vorteil, dass Sie die Relevanz steigern. Denn nicht jedes Thema ist für jeden Newsletter Abonnenten gleich interessant.

Beispiele für Unternehmen, die unterschiedliche Themenbereiche auf verschiedene Newsletter aufteilen.

Visuelle Elemente einfügen

Wie viele visuelle Elemente ergeben Sinn?

Bilder und Co. werten den Newsletter optisch auf. Doch Achtung! Zu viele grafische Elemente wirken sich negativ auf die Zustellbarkeitsrate aus, da dies eine beliebte Taktik von Spammern ist.

Das wissen auch die ISPs und blockieren oftmals E-Mails mit großem Bildanteil. Setzen Sie daher auf ein ausgewogenes Verhältnis von Text und Grafik.

Wir empfehlen ein Verhältnis von Text zu Bild von 60:40 oder 70:30 zugunsten des Texts.

Die richtige Bildgröße

Das Hauptproblem hier: Je größer das Bild, desto länger der Ladevorgang. Wird die E-Mail unterwegs außerhalb eines WLAN Netzwerkes abgerufen, besteht die Gefahr, dass diese nicht vollständig angezeigt oder gelesen wird. Zu große Bilder verursachen längere Ladezeiten und sollten daher vermieden werden.

In diesem Fall kann vorkommen, dass einige E-Mail Clients Bilder blockieren, so dass die Abonnenten eine große weiße Fläche sehen. Das ist häufig bei "Sales-Newslettern" der Fall:

Beispiel-E-Mail mit kaputten Bildern eines Halloween-Newsletters.

Beispiel eines klassischen Sales-Newsletters mit geblockten Bildern.

Verwenden Sie ebenfalls keine Bilder, in denen “zu viel passiert”. Bei einer Verkleinerung ist der Bildinhalt unter Umständen schlecht erkennbar. Vor allem Details gehen verloren.

Auch kann es vorkommen, dass zu große und zu kleine Bilder verzerrt angezeigt werden.

In beiden Fällen heißt es, die betreffenden Bilder nachträglich in einem Bildbearbeitungsprogramm anzupassen. Doch das kostet wertvolle Zeit.

Bei Newsletter Anbietern mit integriertem Bildbearbeitungsprogramm entfällt die externe Bearbeitung natürlich.

Das integrierte Bildbearbeitungsprogramm in Mailjets Drag-and-Drop Editor.

Bilder richtig beschriften

Wenn Sie Ihren Newsletter erstellen, dann vergessen Sie bei den Bildern nicht Alt-Tags einzufügen sowie die Bilder auf die gewünschte Größe herunterskalieren. Der Alt-Text gehört zu den Meta-Angaben. Er ist für den Empfänger nicht sichtbar, wenn das Bild ordnungsgemäß angezeigt wird.

Die Verwendung von Alt-Text hat zahlreiche Vorteile:

  1. Wird das Bild nicht angezeigt, dann erhalten die Empfänger dank des Alt-Textes dennoch Informationen dazu.

  2. Auch wirken E-Mails, bei dem die Bilder einen Alt-Text enthalten, für E-Mail Clients vertrauenswürdiger. Spammer machen sich in der Regel nicht die Mühe einen Alt-Text zu verfassen.

  3. Sehbehinderte Menschen erlangen einen barrierefreien Zugang zu den E-Mail Inhalten, da der Alt-Text es Screenreadern ermöglicht, den Inhalt des Bildes vorzulesen.

Bild Alt-Text beschriften in Mailjets Drag-and-Drop E-Mail Editor.

Newsletter Versand und Analyse

Ihre Templates sind erstellt, Sie haben Inhalt und grafische Elemente eingefügt und sind bereit zum Versenden.

Im Folgenden verraten wir Ihnen worauf Sie vor und nach dem Versand achten müssen.

Newsletter versenden

Nachdem Sie Ihren Newsletter erstellt haben, testen Sie, ob dieser in den gängigen E-Mail Clients korrekt dargestellt wird. Hier bieten sich drei Vorgehensweisen an:

  1. Inbox Preview

  2. E-Mail Vorschauversion

  3. Test-E-Mail versenden

Idealerweise nutzen Sie alle drei Varianten. So gehen Sie wirklich sicher, dass Ihr Newsletter im Posteingang Ihrer Abonnenten richtig angezeigt wird.

Funktion bei Mailjet, den Newsletter vor dem Versand darauf zu überprüfen, wie der Newsletter bei welchem E-Mail Client aussehen wird.

Nutzen Sie die Vorschauversion, um zu überprüfen, wie die E-Mail auf Desktop, Tablet und Smartphone angezeigt wird.

Funktion der Vorschauanzeige in Mailjets Drag-and-Drop Editor.

Senden Sie sich zusätzlich eine Test-E-Mail zu und schauen Sie sich diese auf verschiedenen Endgeräten an, um auf Nummer sicher zu gehen.

Mailjet bietet die Möglichkeit, sich eine Test-E-Mail zuzuschicken.

Ist alles in Ordnung, dann wählen Sie die entsprechende Kontaktliste aus und versenden Sie oder planen Sie den Versand Ihres Newsletters.

Newsletter Performance analysieren und verbessern

Einfach nur einen Newsletter zu erstellen und zu versenden ist nicht genug. Damit Sie (langfristig) erfolgreich sind, analysieren Sie die Newsletter Performance genau. Dies hilft Ihnen, Stärken und mögliche Schwachstellen zu identifizieren und Ihre Mailings zu optimieren.

Für die Newsletter Analyse bieten sich folgende Metriken an:

  • Öffnungsrate: Der prozentuale Anteil der Abonnenten, die den Newsletter geöffnet hat

  • Klickrate: Der prozentuale Anteil der Empfänger, die mindestens einen Link (Call-to-Action) angeklickt hat.

  • Conversions bzw. der Umsatz: Der prozentuale Anteil der Leser, die nach dem Linkklick auf der Zielseite die gewünschte Aktion (Kauf, Download, Blogartikel komplett lesen etc.) ausgeführt hat bzw. der daraus generierte Umsatz.

  • Abmelderate: Der prozentuale Anteil der Empfänger, die sich vom Newsletter abgemeldet haben.

  • Bouncrate: Der prozentuale Anteil der nicht zustellbaren E-Mails.

  • Spamrate: Der prozentuale Anteil der Abonnenten, die den Newsletter als Spam markiert haben.

Newsletter Kampagnen-Statistik bei Mailjet.

 Mit diesen Daten bestimmen Sie die genaue Performance Ihres Newsletters und können Anpassungen an den einzelnen Elementen vornehmen.

Die Analyse und Optimierung Ihres Newsletters sollte ein kontinuierlicher Prozess sein. Nur auf diese Weise verbessern Sie Ihre Newsletter-Performance kontinuierlich.

Prinzipiell können Sie folgende Newsletter Elemente anpassen:

  • Betreffzeile

  • Absendername

  • Ansprache

  • CTA

  • visuelle Inhalte

  • Textlänge

  • Informative & werbliche Inhalte

  • Social Media Buttons

  • Newsletter Design

  • Newsletter Layout

  • Versandzeit

Stellen Sie sicher, dass Sie die Newsletter-Statistiken richtig lesen und erkennen, was es zu verbessern gilt.

Wenn beispielsweise Ihr E-Mail Öffnungsrate niedrig ist, ist Ihre Betreffzeile vielleicht nicht klar genug.

Wenn nur wenige Leute auf die Links in Ihrem Newsletter klicken, versuchen Sie, Ihren Call to Action (CTA) stärker hervorzuheben oder verändern Ihre Inhalte. Experimentieren Sie mit verschiedenen Schriftarten, Farben und Bildern.

Wenn sich vergleichsweise viele Newsletter-Abonnenten abmelden, werfen Sie einen weiteren Blick auf Ihre Kontaktliste oder versuchen Sie, Ihre Kontaktliste in spezifischere Segmente zu gruppieren, um ein engeres Targeting zu erhalten.

Wir empfehlen Ihnen, diese Anpassungen stets mit A/B Testing durchzuführen.

Versand eines A/B Tests bei Mailjet.

Rechtliche Hinweise zum Newsletter Marketing

Damit Sie rechtlich gesehen einen Newsletter erstellen und versenden, müssen Sie gewisse gesetzliche Vorgaben einhalten.

Die neue EU Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) hat direkte Auswirkungen auf das Newsletter Marketing. Unabhängig von Ihrer individuellen Newsletter Praxis gelten seit dem 25. Mai 2018 für alle Versender verbindliche Bestimmungen. Bei Rechtsverstößen drohen Bußgelder in Millionenhöhe.

An wen darf ich meinen Newsletter versenden?

Versenden Sie grundsätzlich nur Newsletter an Empfänger, die diesen erhalten möchten.

Lassen Sie sie also die Finger von ungefragt verschickten Newslettern, da diese rechtlich gesehen als Werbung angesehen werden. Rechtliche Voraussetzung ist, dass der Empfänger dem Erhalt des Newsletters zugestimmt hat. Und Sie müssen nachweisen, dass und wann die Einwilligung erfolgt ist.

Das bereits oben erwähnte Double Opt-in Verfahren vermeidet rechtliche Auseinandersetzungen, Abmahnungen und teure Bußgelder.

Beispiel: Newsletter-Anmeldeprozess bei Mailjet

Die Opt-in-Mail gilt übrigens nach einem Urteil aus dem Jahr 2016 noch nicht als unzulässige Werbemail, sondern als Kontrollinstanz, um sicherzugehen, dass die vorausgegangene Einwilligung tatsächlich vom Inhaber der E-Mail Adresse abgegeben wurde.

Wenn Sie mehrere Newsletter eingerichtet haben, dann benötigen Sie für jeden "Teil"-Newsletter eine separate Zustimmung.

 Beispiel dafür, wie man die Einwilligung für mehrere Newsletter erhält von INTERNET WORLD Business.

Kann ich analysieren, ob ein Empfänger meinen Newsletter geöffnet hat?

Die Datenverarbeitung/Auswertung betrifft grundsätzlich auch das Newsletter Marketing, da man hier mit personenbezogenen Daten arbeitet.

Eine anonymisierte Analyse der Daten ist datenschutzrechtlich unproblematisch.

Möglichkeit das E-Mail Tracking bei Mailjet zu deaktivieren.

Beabsichtigen Sie eine individualisierte Nutzungsauswertung durchzuführen, gilt es zu prüfen, ob Sie eine pseudonymisierte oder eine personalisierte Auswertung vornehmen.

Eine pseudonymisierte Auswertung liegt dann vor, wenn Sie Ihre Newsletter-Abonnenten eindeutig identifizieren können (etwa durch die IP-Adresse oder E-Mail Adresse), Sie diese Daten jedoch getrennt von dem spezifischen Nutzungsverhalten speichern.

Entscheidend ist, dass Sie ein spezifisches Verhalten (Öffnungen, Klick, Abmeldung, Kauf etc.) nicht einem bestimmten Empfänger zuordnen können.

Sofern Produktvorschläge auf Grundlage der Verarbeitung bzw. Auswertung von personenbezogenen Daten erfolgen, benötigen Sie auch hierzu eine Einwilligung.

Übersicht darüber, wann eine Nutzerauswertung beim Newsletter rechtlich problematisch ist und wann nicht.

Brauche ich ein Impressum und/oder einen Abmeldelink?

Auch bei der inhaltlichen Newsletter Erstellung gilt es, DSGVO-konform zu arbeiten. Jeder versendete Newsletter muss ein Impressum sowie ein Abmeldelink enthalten.

Verwenden Sie eine Newsletter Marketing Software wie Mailjet, dann wird der Abmeldelink automatisch in Ihrem Newsletter hinzugefügt.

Fußzeile des Mailjet Newsletters.

Tipps & Tools: Professionelle Newsletter kostenlos gestalten und versenden

Erst die richtigen Tools sorgen dafür, dass die Erstellung von Newslettern effektiv abläuft. Eine professionelle Newsletter Software bringt alle Funktionen mit, die Sie benötigen und die Ihnen die Arbeit erleichtert, beispielsweise:

Gerade am Anfang, wenn Sie Ihre erste Kontaktliste aufbauen und Ihre ersten Newsletter erstellen, profitieren Sie von einer einfachen Bedienung und Funktionen, die Ihnen Programmierkenntnisse und aufwändige Designarbeit ersparen.

Viele Newsletter-Anbieter bieten Ihnen die Möglichkeit, bis zu einer gewissen Anzahl versendeter E-Mails ihr Tool kostenlos zu nutzen. Ein genauerer Blick und Vergleich der einzelnen Angebote lohnt hier in jedem Fall: achten Sie darauf, ob der gewählte Anbieter alle Funktionen mitbringt, die Sie benötigen, aber auch darauf, wie sich die Preise gestalten, wenn Ihre Kontaktliste wächst und Sie mehr Newsletter versenden möchten.

Und ein letzter Tipp: Auch wenn professionelle Newsletter Tools viele Funktionen mitbringen, manchmal brauchen Sie etwas mehr: In diesem Artikel empfehlen wir Ihnen weitere Tools für E-Mail Marketer.

Und jetzt?

Wie man einen funktionierenden Newsletter erstellt, ist also kein Hexenwerk. Entscheidend sindeine durchdachte Strategie, ein ansprechendes E-Mail Design, Zielgruppen-relevante Texte und der optimale Versandzeitpunkt.

Nun haben Sie das grundlegende Wissen, wie Sie einen erfolgreichen Newsletter erstellen, versenden und optimieren. Wenden Sie Ihr Wissen jetzt in der Praxis an und steuern Sie Ihr Newsletter Marketing ganz leicht mit unserem Tool! Loggen Sie sich dazu bei Mailjet ein oder melden Sie sich kostenlos an.

Erstellen Sie Ihre Newsletter jetzt mit MailjetMit der Newsletter Marketing Software von Mailjet erstellen Sie in wenigen Minuten ansprechende Newsletter ganz ohne Programmierkenntnisse.

Dies ist die überarbeitete Version eines Artikels, der ursprünglich von Juliane Heise erfasst wurde

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