Marketing
E-Mail und SMS: Kundenkommunikation in einer Omnichannel-Welt steuern
Bei schätzungsweise 4,6 Milliarden Smartphone-Nutzern weltweit und einer Öffnungsrate von 97 %, ist leicht zu erkennen, warum SMS eine beliebte Ergänzung zur E-Mail in Kundenkommunikationsstrategien ist. Die Verbraucherschaft verlangt förmlich danach: Fast 64 % geben an, dass sie Textnachrichten an ein Unternehmen senden möchten. Die Kombination aus Leistung, Reichweite und Engagement beider Kanäle bietet Marketingteams einen der stärksten Kanal-Mixe, die es heute gibt. Beeindruckende 42 % der Kundschaft haben im vergangenen Jahr einen Kauf getätigt, der direkt auf eine Textnachricht einer Marke zurückzuführen ist.
Viele Marketingteams kennen jedoch die Möglichkeiten nicht oder sind nicht darauf vorbereitet, SMS in ihre Strategie aufzunehmen. Das reicht heute einfach nicht mehr aus – schon gar nicht für die Kundschaft von Sinch Mailjet, der über unser umfassendes Sinch-Portfolio die volle Leistung von SMS zur Verfügung steht.
Daher haben wir beschlossen, eine der wichtigsten Sessions vom diesjährigen E-Mail-Camp – unserem jährlichen, zweitägigen E-Mail-Marketing-Event – zusammenzufassen. Das Panel „E-Mail und darüber hinaus“ war mit Julie Neumann, SVP Marketing (CPaaS) bei Sinch, und Kate Gerwe, CMO (SaaS) bei Sinch, besetzt.
Gemeinsam beleuchteten sie die Bedeutung des Omnichannel-Ansatzes, einschließlich der Frage, welche Kanäle genutzt werden sollten, der wichtigsten Vorteile und Best Practices, der Umsetzung einer langfristigen Strategie und warum SMS ein Gamechanger für Ihr Unternehmen sein könnte.
Falls Sie die Session verpasst haben oder die Erkenntnisse einfach noch einmal nachlesen möchten, haben wir das Richtige für Sie. Lesen Sie weiter!
Mehr als nur E-Mail: Ein Omnichannel-Ansatz für Ihre Kundenkommunikation
Seien wir ehrlich – die Markenkommunikation hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt.
Vor nicht allzu langer Zeit wurde kaum darüber diskutiert, wie wir mit unserer Kundschaft kommunizieren. Marken steuerten ein einseitiges Kommunikationssystem. Wie Morpheus so treffend sagte: „Sie sind die Torwächter. Sie bewachen alle Türen, sie haben alle Schlüssel.“
Aber die Zeiten haben sich geändert, und ein einziger Kanal reicht nicht mehr aus. Die Kundschaft erwartet heute, nach ihren eigenen Vorstellungen kontaktiert zu werden – wann es ihr passt und über ihre bevorzugten Kanäle. Ja, heute ist definitiv Omnichannel gefragt.
Sie glauben uns nicht? Sehen Sie sich diese Daten an, die Julie und Kate in ihrer E-Mail-Camp-Session geteilt haben:

Wie Sie sehen, ist es für die Kundschaft von höchster Priorität, dass Marken erreichbar sind. Wir leben in einer Welt der sofortigen Wunscherfüllung. Das bedeutet, dass die Kundschaft von allen, mit denen sie zu tun hat, eine schnelle, responsive Kommunikation erwartet.
Diese Kommunikation muss zudem persönlich sein. Die Kundschaft möchte mit Unternehmen so kommunizieren, als ob sie mit Freunden oder Familie sprechen würde. Das machen wir heutzutage eher nicht mehr nur per E-Mail, oder?
Letztendlich möchte die Kundschaft einen Mehrwert aus der Markenkommunikation ziehen. Wir leben in einer schnelllebigen Welt und werden täglich von Marken mit Botschaften überhäuft. Es ist also an der Zeit, der Wahrheit ins Auge zu sehen: Wenn Ihre Kommunikation nicht heraussticht und der Kundschaft keinen unmittelbaren Mehrwert bietet, werden Sie ignoriert.
SMS und E-Mail: Eine himmlische Kombination
Wir haben also festgestellt, dass Omnichannel-Kommunikation eine gute Sache ist. Wir haben Sie davon überzeugt, einen weiteren Kanal in Betracht zu ziehen. Aber warum sollte ausgerechnet SMS der Kanal sein, den Sie hinzufügen?
Sie haben die Daten zur Smartphone-Verbreitung gesehen und es wahrscheinlich selbst erlebt – heutzutage ist ein Leben ohne unsere Telefone kaum noch vorstellbar.
Wenn Sie schätzen müssten, wie oft Menschen am Tag auf ihr Handy schauen, was wäre Ihr Tipp? Vielleicht 30- oder 40-mal? Wie wäre es mit über 140-mal pro Tag. Darüber hinaus übertrifft das Engagement von SMS alle anderen Marketingkanäle, da 95 % der Menschen innerhalb von drei Minuten lesen und antworten.
Der Einsatz einer Kombination aus E-Mail und SMS in Ihrer Omnichannel-Kommunikationsstrategie kann die Wirksamkeit Ihrer Reichweite und das Engagement Ihrer Zielgruppe erheblich steigern. Tatsächlich führt laut Braze, eine kanalübergreifende Aktivierungsstrategie, die E-Mail und Messaging kombiniert, zu einem 6,6-fachen Anstieg der Käufe pro Person und einem Anstieg der Wiederholungskäufe um 46 %. Eine Kombination aus SMS und E-Mail bietet Vielseitigkeit, indem sie unterschiedliche Kommunikationseinstellungen berücksichtigt.
Während sich die E-Mail ideal für formellere Kommunikation oder komplexe Kampagnen eignet, bietet SMS eine schnelle und unmittelbare Möglichkeit, Personen zu erreichen, die prägnante, direkte Nachrichten bevorzugen. Indem Sie beide Optionen anbieten, decken Sie also ein breiteres Spektrum an Einstellungen Ihrer Kundschaft ab und stellen sicher, dass Ihre Nachrichten bei einer vielfältigeren Zielgruppe Anklang finden.
Dies gilt insbesondere für das Weihnachtsgeschäft, wie die Daten unserer neuesten Umfrage zeigen. Während des E-Mail-Camps 2023 hielt Greg Zakowicz, Sr. Ecommerce Expert bei Omnisend, eine beeindruckende Session über E-Mail-Marketing für die Feiertage, und dies war einer der wichtigsten Punkte, die er ansprach.
Merkwürdig, oder? Es zeigt lediglich, warum ein kombinierter Omnichannel-Ansatz für Ihre Kommunikationsstrategie so wichtig ist. Erfahren Sie in der Session von Greg Zakowicz auf dem E-Mail-Camp 2023 mehr darüber, wie Sie beide Kanäle in der Weihnachtszeit optimal nutzen können: Black(hole) Friday und darüber hinaus: Eine erfolgreiche E-Mail-Marketing-Strategie für die Feiertage starten.
Immer noch nicht überzeugt? Sehen Sie sich an, wie einer der größten Kunden von Sinch, ein führendes US-Telekommunikationsunternehmen, von der Integration von E-Mail und SMS profitierte:

Alleine durch die Ergänzung ihrer bestehenden SMS-Strategie um E-Mail und Multimedia Messaging Service (MMS) verzeichnete der Telekommunikationsanbieter eine Steigerung der Konversionsraten um 260 % und einen Rückgang der Opt-outs um 20 %. Kein schlechtes Ergebnis, oder?
Welche Vorteile bietet eine kanalübergreifende Kommunikationsstrategie aus E-Mail und SMS?
Während ihrer Session auf dem E-Mail-Camp 2023 blickten Julie und Kate über die reinen Zahlen hinaus und analysierten, warum SMS und E-Mail eine so starke Kombination bilden. Was macht sie zu einem der effektivsten Kanal-Mixe, die Marketingteams zur Verfügung stehen?
Beide kamen zu dem Schluss, dass die vier wichtigsten Vorteile der Integration von E-Mail und SMS folgende sind:
- Höhere Reichweite
- Kompatible Datensätze
- Robuste Ansprache und Segmentierung
- Gesteigertes Engagement
Gehen wir diese Punkte kurz durch.
#1 Höhere Reichweite
Im Marketing wissen wir, dass nicht alle Nachrichten auf die gleiche Weise oder zur gleichen Zeit gelesen werden.
Die Kombination von E-Mail und SMS ermöglicht es Marken, ihre Reichweite und Antwortraten zu verbessern. Grundsätzlich bedeutet das, dass Sie durch die Nutzung beider Kanäle die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass Ihre Nachrichten zeitnah gesehen und beantwortet werden.
Wenn es beispielsweise darum geht, zeitkritische Ankündigungen oder Werbeaktionen zu versenden, kann SMS besonders effektiv sein und sicherstellen, dass Ihre Zielgruppe wichtige Informationen rechtzeitig erhält und darauf reagiert.
Kate hat während der Session ein hervorragendes Beispiel dafür von Maaco Midwest, einem Autoreparatur-Franchise, geteilt. Nachdem es schwierig war, die Lead-Nurturing-Strategien zu skalieren, wandte sich Maaco Midwest an Sinch Engage , um Textnachrichten in den Vertriebszyklus zu integrieren und so ihre Kommunikationsstrategie zu diversifizieren. Dieser Ansatz verschaffte dem Team von Maaco Midwest die zusätzliche Unterstützung, nach der es gesucht hatte – und eine weitere Möglichkeit, die Konversation zu den bevorzugten Bedingungen der Kundschaft aufrechtzuerhalten.
Die Ergebnisse? Die Kombination aus Telefonanrufen, E-Mail und SMS hat zu einem höheren Engagement auf allen Kanälen geführt.
#2 Kompatible Datensätze
Ein weiterer Vorteil der Kombination von SMS mit E-Mail besteht darin, dass es viele Synergien zwischen verschiedenen Kundendatensätzen gibt. Damit meinen wir, dass Compliance- und Anti-Spam-Gesetze für beide Kanäle ähnlich sind, sodass der eine den anderen problemlos unterstützen kann. Dies ermöglicht eine robustere Ansprache und eine fein abgestimmte Segmentierung der Kundschaft.
Wenn beispielsweise jemand aus Ihrer Kundschaft durch eine SMS- oder MMS-Kampagne Interesse an Autoteilen für einen Minivan zeigt, können Sie diese Informationen nutzen, um das Profil in Ihrer E-Mail-Liste. zu aktualisieren. Beim nächsten E-Mail-Versand mit Inhalten zu Minivans wird diese Person berücksichtigt.
#3 Robuste Ansprache und Segmentierung
Die gemeinsame Nutzung von SMS und E-Mail ermöglicht es Marketingteams, ihre Ansprache zu personalisieren und ihre Inhalte auf die spezifischen Bedürfnisse (und Verhaltensweisen) ihrer Kundschaft abzustimmen. Denken Sie daran: Menschen haben unterschiedliche Einstellungen dazu, wie und wann sie je nach Art des Inhalts Markenkommunikation erhalten möchten.
So könnte SMS beispielsweise der bevorzugte Kanal für den Erhalt einer Kaufbestätigung sein. Nach dem Kauf ist jedoch möglicherweise eine E-Mail effektiver, um Upselling- oder Cross-Selling-Möglichkeiten anzubieten, bevor eine per SMS gesendete Folgeumfrage zum Kundenerlebnis durchgeführt wird.
Durch die Kombination der beiden unterschiedlichen Kanäle können Sie mehrere Touchpoints (zu den Bedingungen der Kundschaft) einbauen, was Ihnen eine größere Reichweite, eine präzisere Segmentierung und letztendlich höhere Konversionsraten verschafft.
#4 Gesteigertes Engagement und Zufriedenheit
Der letzte Vorteil, den Julie und Kate hervorgehoben haben, ist ein gesteigertes Engagement und eine höhere Zufriedenheit bei der Nutzung beider Kanäle. Und obwohl wir dies bereits angesprochen haben, darf die Notwendigkeit, mit der Kundschaft durch das richtige Messaging zur richtigen Zeit über den richtigen Kanal zu interagieren, nicht unterschätzt werden.
Lawrence Academy, eine vorbereitende Schule für Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 bis 12 mit Sitz in Massachusetts, ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie eine kluge Auswahl der Kanäle das Engagement steigern kann. Das Marketingteam stand vor der enormen Herausforderung, effektiv mit fast 9.000 Schülern, Eltern, Freiwilligen und Ehemaligen zu kommunizieren. Durch die Integration von SMS konnten sie ihre Bemühungen skalieren, die Schülerschaft über einen neuen Kommunikationskanal erreichen und Daten bereitstellen, die für den Rest ihrer Kommunikationsstrategie als Grundlage dienten.
Best Practices für die Integration von E-Mail und SMS
Wir haben uns also angesehen, warum wir unsere Kommunikationsstrategie diversifizieren sollten und welche Vorteile dies mit sich bringt. Nun ist es an der Zeit, sich einige Best Practices für den Einstieg anzusehen. Bevor jedoch irgendwelche Maßnahmen ergriffen werden können, müssen wir uns fragen:
- Wie passt SMS in unsere Geschäftsstrategie?
Die Antwort auf diese Frage wird die Grundlage für Ihre Omnichannel-Strategie bilden.
So möchten Sie vielleicht die Möglichkeiten von SMS im Rahmen einer langfristigen Strategie zur Lead-Generierung ausloten. Wie Sie diesen neuen Kanal nutzen, welche Zielgruppe Sie ansprechen und welcher Zeitrahmen für die erwarteten Ergebnisse festgelegt wird, sollte dieses spezifische Ziel widerspiegeln.
Sie könnten jedoch nicht dieselbe Strategie anwenden, wenn Sie SMS für die Bewerbung eines zeitkritischen Events nutzen möchten, oder? Das Ziel, die Zielgruppe und der Zeitrahmen wären völlig anders.
Zweitens sollten Sie sicherstellen, dass Sie die Schlüsselelemente einer SMS-Nachricht optimal nutzen. Sehen wir uns diese im Folgenden genauer an:
- Personalisierung: Personalisierung ist in der modernen Kommunikation von zentraler Bedeutung, und SMS bietet Ihnen die einzigartige Möglichkeit, dadurch eine starke Beziehung zur Kundschaft aufzubauen. Sprechen Sie Ihre Zielgruppe direkt mit dem Vornamen an und liefern Sie stets relevante Inhalte, die sie wirklich ansprechen.
- Mehrwert: Die SMS muss der Kundschaft einen gewissen Mehrwert bieten und es wert sein, geöffnet zu werden. Einige Beispiele hierfür könnten ein Rabattcode für einen Service, eine Erinnerung an einen abgebrochenen Einkauf oder eine spezielle Einladung zu einem Event sein.
- Opt–out: SMS-Compliance-Gesetze sind eindeutig, wenn es um das Recht der Kundschaft auf den Widerruf der Einwilligung geht. Sie müssen der Kundschaft stets eine Opt-out-Möglichkeit anbieten. Ein Abmeldelink ist für SMS genauso wichtig wie für E-Mails.
- Seien Sie prägnant: Halten Sie Ihre SMS kurz und einfach, um nur die wichtigsten Informationen zu vermitteln. Eine Nachricht mit weniger als 160 Zeichen hilft Ihnen, die Aufmerksamkeit der Lesenden besser aufrechtzuerhalten.
- Call-to-Action: Wann immer Sie Nutzerinnen und Nutzer kontaktieren, sollten Sie ein klares Ziel vor Augen haben. Überlegen Sie sich also gut, was diese nach dem Lesen Ihres Textes tun sollen. Stellen Sie der Kundschaft einen Link zur Verfügung, um eine gewünschte Aktion auszulösen, z. B. den Status einer Sendung oder eine neue Feiertags-Vertriebskampagne.
Schließlich sollten Sie sicherstellen, dass Ihre SMS-Nachrichten compliant sind – und das geht über das zuvor erwähnte Opt-out hinaus. Es bedeutet auch, digitale, schriftliche und/oder textbasierte Opt-ins bereitzustellen, die Einstellungen der Kundschaft korrekt zu verwalten und eine Opt-out-Option für alle Marketingkampagnen anzubieten.
Häufig gestellte Fragen zur Kombination von SMS & E-Mail
Die Session von Julie und Kate auf dem E-Mail-Camp 2023 lieferte viele großartige Erkenntnisse darüber, warum und wie E-Mail und SMS am besten miteinander verknüpft werden können. Verständlicherweise warf sie jedoch auch viele weitere Fragen für E-Mail-Absender auf.
Lassen Sie uns einige dieser häufig gestellten Fragen untersuchen, die Sie sich vielleicht auch stellen, wenn Sie erwägen, SMS in Ihre Kundenkommunikationsstrategie aufzunehmen.
F: Was ist der beste Zeitpunkt, um eine SMS-Nachricht zu versenden?
Unser Team bei Sinch SimpleTexting hat diese hervorragende Ressource über den besten Zeitpunkt für den Versand von SMS-Nachrichten. Zusammenfassend sind die drei besten Zeiten mittags, 2 Uhr nachmittags und zwischen 6-8 Uhr abends.
- Mittags: Egal ob an einem Wochentag oder am Wochenende, die meisten Menschen sind mittags wach und aktiv und daher viel leichter zu erreichen.
- 2 Uhr nachmittags: Ähnlich wie zur Mittagszeit laufen Sie nicht Gefahr, Kontakte im Schlaf zu stören. Der Versand von Textnachrichten kurz nach den Hauptgeschäftszeiten kann ebenfalls dazu beitragen, dass Ihre Nachricht hervorsticht und nicht zwischen anderen Marketingnachrichten untergeht.
- 6-8 Uhr abends: Die Daten zeigen, dass Menschen abends an ihren Telefonen aktiv sind, wenn sie sich nach der Arbeit entspannen und surfen.
F: Gelten für verschiedene Kommunikationskanäle wie SMS oder mobile Messaging-Apps unterschiedliche Datenschutzregeln?
Eine sehr gute Frage. Die Datenschutzregeln für SMS und mobile Messaging-Apps sind identisch und unterliegen der jeweils geltenden Rechtsprechung. Zum Beispiel bilden die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) Richtlinien in der EU und der California Customer Protection Act (CCPA) den rechtlichen Rahmen, der in den USA einzuhalten ist.
Genauer gesagt sollten Sie in Bezug auf die SMS-Compliance in den USA eine wichtige Datenschutzrichtlinie beachten: Die Nummern von Endnutzerinnen und Endnutzern (Abonnenten) dürfen nicht für Outreach-Zwecke an Partner oder verbundene Unternehmen weitergegeben werden. Tut ein Unternehmen dies dennoch, verweigern die Mobilfunkanbieter die Zustellung des Datenverkehrs.
Auch eine Einwilligung über verbundene Unternehmen ist bei SMS nicht zulässig. Unternehmen können keine Einwilligung für Messaging von einem ihrer Partner einholen – alle Opt-ins müssen direkt erfolgen.
F: Was ist die empfohlene Zeichenanzahl? Wird empfohlen, Bitly für kürzere Links zu verwenden und UTM-Parameter zu den Links hinzuzufügen?
Die standardmäßige Zeichenanzahl für SMS beträgt 160 inklusive Leerzeichen. Hierbei gibt es Nuancen wie Emojis, versteckte Unicode-Zeichen und URLs. Machen Sie sich daher unbedingt damit vertraut, Wie viele Zeichen eine SMS enthalten kann , und lesen Sie die Tipps, um die SMS-Grenzen einzuhalten.
Wenn Sie über Sinch MessageMedia versenden, wandelt unser Produkt Ihre URL automatisch in einen kurzen, trackbaren Link um. Sie können also gerne UTM-Parameter verwenden (tun Sie dies jedoch, bevor Sie den Link in die Nachricht kopieren).
F: Welche kreativen Möglichkeiten gibt es im B2C-Bereich, um Antworten zu nutzen und eine bidirektionale Kommunikation zu integrieren?
Sowohl SMS als auch E-Mail sind hervorragende Kanäle für die bidirektionale Kommunikation, die Marken durch die Einbindung kreativer Strategien nutzen können.
Ein herausragendes Kundenerlebnis durch bidirektionale Kommunikation zu bieten, kann bedeuten, nach dem Kauf eine Kurzanleitung für das Produkt anzubieten, einfach zu fragen, ob es Fragen oder Bedenken gibt, und einen offenen Kanal für die Antwort bereitzustellen, oder einfach ein Treueangebot als Dankeschön zu versenden.
Hier finden Sie einige großartige Ressourcen zur Nutzung von E-Mail- und SMS-Automatisierungen sowie Kampagnen, um Ihr Kundenerlebnis zu verbessern:
- Gewinnen Sie mehr mit einer SMS-Marketing-Kampagne
- So starten Sie mit einer SMS-Marketing-Kampagne zur Lead-Generierung
- 4 Tipps zur Verbesserung Ihrer SMS-Marketing-Automatisierung.
- 9 wesentliche Bestandteile einer E-Mail-Marketing-Kampagne.
- 7 Strategien zur Verbesserung Ihres Kundenerlebnisses mit E-Mails.
Unser wichtigster Rat ist, den Nachrichteninhalt und die allgemeinen Inhalte je nach Zielgruppe und abhängig von Ihren Zielen zu differenzieren.
Denken Sie daran, dass Sie SMS und alle anderen Kanäle nutzen, um Ihre Customer Journey und das Gesamterlebnis zu verbessern. Eine gute Möglichkeit hierfür ist es, das Messaging auf dem Verhalten Ihrer Kundschaft basieren zu lassen. Haben sie interagiert? Dann nutzen Sie SMS weiterhin.
Eine weitere Möglichkeit wäre der Einsatz von Keyword-Automatisierungen, um sicherzustellen, dass die Empfänger selbst entscheiden können, welche Inhalte sie sehen möchten.
F: SMS scheint im B2C-Bereich weit verbreitet zu sein. Gibt es Erfolgsgeschichten im B2B-Bereich?
Es gibt viele Marken, die SMS für die B2B-Kommunikation nutzen!
Typischerweise nutzt diese Kundschaft unser SMS-Messaging für die Partnerkommunikation, wie z. B. das Senden von Genehmigungsanfragen für Großbestellungen, die Planung von Terminen, Tracking und Updates zur Auftragserfüllung im B2B-Vertrieb usw.
F: Denken Sie, dass MMS im B2B-Marketing funktionieren würde? Wenn ja, wie würden Sie es implementieren? Sind Bilder wirklich so notwendig?
Ob Sie MMS in Ihre B2B-Marketingstrategie integrieren sollten oder nicht, hängt ehrlich gesagt von Ihrer Zielgruppe und Ihrem Produkt ab. Wir haben jedoch einige aussagekräftige Statistiken, die für MMS sprechen: 67 % der Kundschaft geben an, dass visuelle Elemente bei der Kaufentscheidung wichtig sind,und 63 % der Nutzerinnen und Nutzer bevorzugen Bilder gegenüber Produktbeschreibungen.
Die Verwendung von Produktbildern, Titelbildern hilfreicher Leitfäden zur Förderung von Klicks oder sogar die Annahme von MMS von Anbietern im Rahmen des Kundensupports sind allesamt Möglichkeiten, MMS in B2B-Umgebungen einzusetzen.
Ob ein Bild eingefügt werden sollte oder nicht, hängt von Ihrem Ziel für die Nachricht ab. Einige im Marketing glauben, dass „Text King ist“, während andere sehr viel von visuellen Inhalten halten.
Letztendlich ist alles „King“, was bei Ihrer Zielgruppe funktioniert. Es wäre also keine schlechte Idee, einen A/B-Test durchzuführen, bei dem die Verlinkung von Inhalten mit der Bereitstellung verkürzter Snippets direkt in der Nachricht oder per MMS verglichen wird.
F: Gibt es bestimmte Branchen, in denen SMS nicht erfolgreich ist?
Wenn Sie im Bereich B2B-EdTech tätig sind, wie eine Person aus unserem E-Mail-Camp, ist es vielleicht schwer vorstellbar, dass Lehrkräfte der Klassenstufen K-12 mit Ihrer SMS interagieren.
Die Frage, ob SMS genutzt werden sollte oder nicht, hängt jedoch nicht zwingend von der Branche, sondern vom Anwendungsfall und/oder der Zielgruppe ab. Bevorzugt die Zielgruppe, mit der Sie kommunizieren möchten, in bestimmten Fällen mobile Nachrichten oder SMS? Gibt es Situationen, in denen zeitnahe Nachrichten direkt auf das Mobiltelefon mehr Sichtbarkeit oder Engagement erzielen würden? Gibt es Momente, in denen Ihre Kundschaft es vorziehen würde, eine kurze Frage oder Beschwerde per SMS an Ihr CSM-Team zu senden?
Auch wenn B2B vielleicht nicht der offensichtlichste Anwendungsfall für SMS ist, dürfen wir nicht vergessen, dass wir nach wie vor mit echten Menschen in Kontakt treten. Wenn eine Echtzeit-Kommunikation erforderlich ist, kann SMS genau das Richtige sein.
F: Bei einer kürzlich durchgeführten Kampagne zur Einholung von Feedback hatten wir eine Antwortrate von 94 % über SMS und nur 6 % über E-Mail. Denken Sie, ich sollte weiterhin in E-Mails investieren oder es sein lassen?
Herzlichen Glückwunsch zum Erfolg! Es ist großartig zu sehen, dass SMS für diese Art der Kundenkommunikation so gut funktioniert hat. Aber gilt das auch für all Ihre anderen Kampagnen und Nachrichten?
Der vollständige Verzicht auf E-Mails schreckt die Kundengruppe ab, die SMS tatsächlich noch nicht nutzt, und die Nutzung von SMS für alle Arten der Kommunikation könnte die Effektivität des Kanals verringern. Ein kombinierter Ansatz, der sowohl SMS als auch E-Mail-Marketing nutzt, wird einen einzelnen Kanal immer übertreffen.
Unser Ratschlag für Ihr Marketing wäre, zu analysieren, welche Art von Nachrichten über die einzelnen Kanäle am besten funktionieren, und auch nach Wegen zu suchen, wie Sie die Antwortraten Ihrer E-Mail-Kampagne erhöhen können. Vielleicht möchten Sie sich A/B-Tests ansehen oder Personalisierung und Segmentierung – all dies sind praktikable Strategien, mit denen ich mich befassen würde, bevor ich den Kanal vollständig abschreibe.
F: Sollten wir eine anrufbare Telefonnummer in Textnachrichten für SMS-Programme einfügen, die keine Rufumleitung haben?
Das Hinzufügen einer Callback-Nummer ist eine hervorragende und sehr beliebte Idee.
Viele Unternehmen versenden Nachrichten über eine Nummer, die nicht zurückgerufen werden kann – das Äquivalent zur Verwendung einer No-Reply-Adresse beim Versand von Massen-E-Mails. Bei Kampagnen, bei denen ein Rückruf erforderlich sein könnte, fügt die Kundschaft daher regelmäßig eine Nummer für den Rückruf in den Text ihrer Nachricht ein.
Viele aus unserer Kundschaft haben auch Automatisierungen eingerichtet, die auf eingehende Nachrichten mit einer automatischen Antwort inklusive Rückrufnummer reagieren.
Zusammenfassung
Haben wir Sie also davon überzeugt, wie wichtig es ist, bei der Erstellung einer Kommunikationsstrategie mehrere Kanäle zu berücksichtigen?
Kurz gesagt: Die Art und Weise, wie Menschen heute Informationen konsumieren, hat sich geändert. Ein einziger Kanal reicht nicht mehr aus. Ein starkes Omnichannel-Erlebnis ist der Schlüssel zum Aufbau starker Beziehungen zu Interessenten und zur Kundschaft.
Wenn Sie wirklich tief in das Thema eintauchen möchten, schauen Sie sich die gesamte Session von Julie Neumann und Kate Gerwe auf dem E-Mail-Camp 2023 – dort erfahren Sie mehr darüber, wie Sie Ihre Markenkommunikation durch die Kombination von E-Mail und SMS wirklich stärken können.
Und wenn Sie bereit sind, SMS auszuprobieren, dann schauen Sie sich an, was Sinch MessageMedia für Sie tun kann. Die Kundschaft von Sinch Mailjet kann außerdem von den Funktionen zur Kontaktsynchronisierung profitieren, um die ersten Schritte mit SMS noch einfacher zu gestalten.