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Ziele des E-Mail-Marketings: 10 Möglichkeiten, wie Sie mit E-Mails Ihr Business ankurbeln können

Die Ziele des E-Mail-Marketings sind von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Woher wissen Sie also, ob Sie E-Mails am effektivsten einsetzen? Entdecken Sie 10 der wichtigsten Ziele des E-Mail-Marketings und erfahren Sie, wie Ihr Unternehmen diesen wesentlichen Kommunikationskanal maximal sinnvoll nutzen kann.

Was kann E-Mail-Marketing für Sie und Ihr Unternehmen tun? Mal im Ernst... Was bringt es eigentlich, E-Mails zu versenden?

Wir könnten den ganzen Tag darüber reden, wie sinnvoll es ist, Menschen per E-Mail zu erreichen. Aber lassen wir doch lieber E-Mails selbst für sich sprechen. Lassen Sie uns die vielen Möglichkeiten erkunden, wie Sie E-Mail-Marketing sinnvoll nutzen können, um Menschen zu erreichen, Kunden zu bedienen, Ideen zu teilen und Ihr Business auszubauen.

E-Mails sind im digitalen Zeitalter ein unverzichtbarer Bestandteil der Unternehmensführung. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie die Vorteile des E-Mail-Marketings nutzen können, um Ihren Kunden Support zu bieten, den Nutzeffekt zu verbessern und das Wachstum Ihres Unternehmens voranzubringen – und zwar unabhängig davon, um welche Art von Unternehmen es sich handelt.

Warum brauchen Sie E-Mail-Marketingziele?

Wenn Sie Marketing-E-Mails versenden, nur weil es Ihre Aufgabe ist, halten Sie kurz inne und denken Sie über die Gründe nach, warum Ihr Unternehmen die Zeit und Mühe investieren sollte.

Viele Unternehmen stürzen sich auf die angesagtesten Social-Media-Kanäle oder nehmen an, dass der neueste Marketingtrend die Lösung ihrer Probleme ist. Auch wenn E-Mail zu den ursprünglichen digitalen Marketingkanälen zählt, können Sie immer noch viel unnötigen Aufwand betreiben, der weder Ihrem Unternehmen noch Ihren Kunden zugute kommt.

Um E-Mails strategisch zu nutzen, identifizieren Sie sinnvollerweise zunächst die Probleme, die Sie mit der E-Mail-Kommunikation lösen können. Diese Probleme geben wichtige Hinweise auf die richtigen E-Mail-Ziele. Hier sind drei Beispiele:

  1. Wenn nicht genügend Leute Ihren Unternehmens-Blog lesen, können Sie die Inhalte in einem E-Mail-Newsletter anteasern und so Interesse wecken.

  2. Wenn Sie saisonbedingte Verkaufsrückgänge haben, können E-Mail-Werbeaktionen den Umsatz steigern.

  3. Verlieren Sie neue Benutzer wieder, nachdem sie Ihr Produkt getestet haben? Zeigen Sie den Mehrwert des Produkts mit informativen Onboarding-E-Mails, die Ihre Benutzer davon überzeugen, am Ball zu bleiben.

Wenn Sie Ihre Zielvorstellung bestimmt haben, können Sie spezifische E-Mail-Marketingziele festlegen und Metriken auswählen, um Ihren Erfolg zu messen. Dazu gehört auch ein besseres Verständnis des Return on Investment (ROI) Ihrer E-Mails.

Die 10 wichtigsten Ziele des E-Mail-Marketings

Was ist also der beste Nutzen von E-Mail-Marketing für Ihr Unternehmen? Auch wenn Unternehmen sich stark voneinander unterscheiden, lässt sich viel aus den Strategien derer lernen, die seit Jahre E-Mail-Marketing betreiben. Wir haben einfach nachgefragt, was sie uns über Ziele des E-Mail-Marketings erzählen können. Sie können diese Erkenntnisse nutzen, um die effektivsten Anwendungsfälle für Ihre E-Mail-Marketingstrategie zu bestimmen.

Für unseren umfassenden „E-Mail-Marketing Benchmark Bericht 2023“ hat Sinch Mailjet mehr als 3 000 Versender befragt. In diesem Artikel konzentrieren wir uns jedoch auf eine große Frage:

Was sind die Hauptziele, die Ihr Unternehmen mithilfe von E-Mails erreichen kann?

Weil E-Mails so viele verschiedene Unternehmensziele verfolgen und bedienen, konnten die Befragten für den E-Mail-Marketing Benchmark Bericht bis zu drei Optionen auswählen. Die Ergebnisse zeigen die breite Palette, was Marketer in Deutschland für den wichtigsten Nutzen von E-Mails halten.

Diagramm, welches zeigt, welche Hauptziele die Unternehmen mit Hilfe von E-Mails in Deutschland erreichen können

Diagramm, welches zeigt, welche Hauptziele die Unternehmen mit Hilfe von E-Mails in Deutschland erreichen können

Selbst die E-Mail-Marketingziele, die auf der Liste die unteren Plätze belegen, könnten für diese Unternehmen (und vielleicht auch für Ihres) extrem wichtig sein. Lassen Sie uns diese 10 Ziele also genauer unter die Lupe nehmen und herausfinden, wie Sie die E-Mail-Kommunikationskanäle möglichst sinnvoll bespielen können.

1. Content-Verteilung

Der Begriff „Content“ bzw. „Inhalte“ ist ziemlich vage. Aber wenn wir im Marketing davon sprechen, meinen wir Artikel, Videos, Podcasts, Infografiken, Berichte, Fallstudien, Testimonials, informative Landingpages und alles andere, was Ihr Unternehmen erstellt und online bereitstellt. Das ist Content Marketing.

E-Mail- und Content-Marketing gehen Hand in Hand. E-Mail-Marketer brauchen gute Inhalte, um das Interesse der Abonnenten zu wecken und die Interaktion zu fördern. Content-Marketer nutzen E-Mails, um ihre Inhalte an die richtigen Zielgruppen zu versenden. Deshalb sind E-Mails auch ein wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen Content-Marketing-Strategie.

In unserer Umfrage stand die Content-Verteilung ganz oben auf der Liste der Hauptziele, die mithilfe von E-Mails erreicht werden können. Fast 60 % der Befragten nannte Content-Verteilung als eines der wichtigsten E-Mail-Marketingziele ihres Unternehmens. Die gängigste Methode, Inhalte in Posteingänge zu bekommen, ist der regelmäßige Versand eines E-Mail-Newsletters.

Sie können alles Mögliche in Ihren E-Mail-Newsletter packen. Wichtig ist nur, dass Ihre Abonnenten einen Mehrwert darin sehen. Sie müssen Ihre Zielgruppe gut kennen, damit Sie ihr aktuelle und relevante Inhalte bereitstellen können. Hier ist ein Ausschnitt eines E-Mail-Newsletters von Sinch Mailjet.

Newsletter von Sinch Mailjet

Newsletter von Sinch Mailjet

Wenn Ihr Unternehmen regelmäßig neue Blogbeiträge veröffentlicht, könnte das Ziel Ihres Newsletters sein, diese Artikel zu bewerben. Ihr Newsletter könnte aber auch kuratierte Inhalte von anderen Websites enthalten. Oder Sie könnten exklusive Inhalte verbreiten, die ausschließlich Ihre E-Mail-Abonnenten erhalten.

Das Hauptziel, wenn Sie Ihren E-Mail-Newsletter zur Content-Verteilung nutzen, sollte darin bestehen, Ihre Abonnenten zu informieren und bisweilen gut zu unterhalten. Das bedeutet nicht, dass Sie Ihren Newsletter nicht auch für Werbezwecke nutzen sollten. Aber wenn Ihr Newsletter ausschließlich aus Werbebotschaften besteht, werden sich die Leute irgendwann ärgern und sich abmelden.

Werten Sie Ihre Statistiken aus, um zu wissen, welche Inhalte gut bei Ihren Abonnenten ankommen. Auf diese Weise finden Sie heraus, was für Inhalte Sie als Nächstes erstellen und liefern könnten. Ein großer Vorteil der Content-Verteilung per E-Mail ist, dass Sie erfahren, was für Ihre Kunden und Interessenten am relevantesten ist.

Unabhängig davon, was für Inhalte Sie per E-Mail verbreiten, ist Ihr Ziel, dass Ihre Abonnenten gespannt sind, was als nächstes in ihrem Posteingang landet, weil sie wissen, dass Sie gute Inhalte liefern.

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2. Transaktionskommunikation

Einige der wichtigsten Nachrichten, die ein Unternehmen versendet, sind gar keine Marketing-E-Mails. Das ist wahrscheinlich die Erklärung dafür, warum in unserer Umfrage Transaktionskommunikation mit 41,3 % das am zweithäufigsten genannte E-Mail-Ziel war.

Transaktions-E-Mails umfassen alles von Auftragsbestätigungen und Rechnungen bis hin zu Versandstatus-Aktualisierungen und E-Mails zum Zurücksetzen des Passworts. Sie dienen auch dazu, Reservierungen zu bestätigen oder digitale Produkte zu liefern. Ganz egal, ob Sie einen Online-Shop oder ein Restaurant betreiben oder Software anbieten: Transaktions-E-Mails sind eine sehr wichtige Kundenkommunikation, die Ihre Kunden erwarten.

Marketer nehmen Transaktions-E-Mails manchmal als gegeben hin. Es sind automatisierte Nachrichten, die normalerweise nach dem Verkauf versendet werden und können ziemlich langweilig sein. Aber Transaktionskommunikation ist ein wesentlicher Teil des Kundenerlebnisses. Tatsächlich hat Mailjet herausgefunden, dass 93 % der Verbraucher nach einer schlechten Erfahrung mit Transaktions-E-Mails einen Markenwechsel in Betracht ziehen.

In der folgenden Transaktionsnachricht bestätigt Lego die erfolgreiche Anmeldung des Newsletters. Kunden werden freundlich angesprochen und erhalten die Info, dass Produkte auch nach Preis oder Alter gefiltert werden können. Dieser erste Kontakt vermittelt ein gutes Gefühl: man wird freundlich angesprochen, das Design ist lebendig und die Infos übersichtlich.

Transaktions-E-Mail die den Erhalt des Newsletters von Lego bestätigt

Transaktions-E-Mail die den Erhalt des Newsletters von Lego bestätigt

Indem Sie Transaktions-E-Mail zu einer übergeordneten Aufgabe erklären, konzentrieren Sie sich auf eine klare und zeitnahe Kommunikation, die dem Aufbau von Kundenzufriedenheit und -vertrauen dient. Transaktions-E-Mails tragen außerdem dazu bei, dass Ihr Unternehmen effizienter läuft. Wenn Sie diese Art der Kommunikation automatisieren, werden Sie vielleicht feststellen, dass die Anfragen beim Kundensupport zurückgehen und Sie mehr positive Online-Bewertungen erhalten.

Selbst die einfachsten Transaktionsnachrichten sind Teil der Marketingstrategie Ihres Unternehmens. Denn wie die Marketinglegende aus dem Silicon Vally, Regis McKenna, schon Anfang der 90er Jahre wusste: „Alles ist Marketing.“

„... die kritischen Dimensionen des Unternehmens – einschließlich aller Attribute, die zusammen definieren, wie das Unternehmen Geschäfte macht – sind letztendlich die Aufgaben des Marketings. Deshalb ist Marketing jedermanns Sache, Marketing ist alles und alles ist Marketing.“

Regis McKenna, Harvard Business Review, 1991

3. Werbung und Vertrieb

Wenn Leute an Marketing-E-Mails denken, kommen ihnen meistens die Nachrichten in den Sinn, die im Gmail-Tab für Werbezwecke landen. Diese Marketingkampagnen bewerben Produkte, bieten Gutscheincodes und haben oft über ein auffälliges E-Mail-Design.

Es stimmt... E-Mails sind ein hervorragender Kanal für Marketingdaten. Unsere Umfrage hat ergeben, dass fast 27 % der Versender Werbung und Verkauf als eines ihrer drei wichtigsten Ziele des E-Mail-Marketings sehen.

Über die Content-Verteilung und die klare Transaktionskommunikation hinaus erwarten Unternehmen, dass E-Mails beim Generieren von Umsätzen und Einnahmen helfen. In vielen Fällen möchten Ihre Kunden Ihre Werbung erhalten. Es könnte sogar der Grund sein, warum sie sich überhaupt angemeldet haben. Knifflig ist es, die richtigen Werbebotschaften zur richtigen Zeit an die richtigen Personen zu versenden.

Werbekampagnen werden relevanter und erzielen höhere Konversionsraten, wenn Sie damit beginnen, E-Mails zu segmentieren. Wenn Sie Ihre Kontaktliste in Segmente aufteilen, können Sie gezielte Werbeaktionen für Menschen mit unterschiedlichen Interessen, Lebensstilen, Standorten oder anderen Faktoren erstellen.

Gehen Sie noch einen Schritt weiter und versenden Sie personalisierte Werbe-E-Mails. Sie können etwa damit beginnen, die Namen Ihrer Abonnenten in Betreffzeilen und Texten zu verwenden. Der E-Mail-Marketing Benchmark Bericht 2023 hat ergeben, dass die meisten Befragten, die Personalisierung nutzen, dies bereits tun.

Um sich von der Masse abzuheben und die Interaktion anzukurbeln, können Sie auch personalisierte Produktempfehlungen in Werbe-E-Mails ausprobieren, die auf früheren Käufen basieren. Netflix verwendet diese Art der Personalisierungsstrategie basierend auf den Filmen und Serien, die von Abonnenten gestreamt wurden.

Personalisierte Werbe-E-Mail von Netflix

Personalisierte Werbe-E-Mail von Netflix

Neben den Inhalten kann Ihnen auch die Bewertung der E-Mail-Interaktion von Werbekampagnen äußerst wertvolle Informationen über Kunden und Interessenten liefern. Nehmen Sie die Kampagnen unter die Lupe, die am besten funktionieren, halten Sie Ausschau nach den Angeboten mit den besten Konversionsraten und den Produktkategorien, die Interesse wecken. Diese Dinge helfen Ihnen nicht nur mit Ihrer E-Mail-Strategie, sie können auch aufschlussreich für die Unternehmensstrategie insgesamt sein.

4. Kundenbindung

Die Customer Journey hat ihr Ziel noch lange nicht erreicht, wenn ein Interessent einen Kauf tätigt. Vergessen Sie diese Leute also nicht. E-Mail ist der perfekte Kommunikationskanal, um Kundenbeziehungen zu pflegen und aufrechtzuerhalten.

Der Versand einheitlicher E-Mails kann die Kundenabwanderung verringern. Mehr als 25 % der Befragten (aus Deutschland) im E-Mail-Marketing Benchmark Bericht bezeichnen dies als ein wesentliches Ziel im E-Mail-Marketing. Indem Sie mit Ihren Kunden in Kontakt bleiben, zeigen Sie, dass Ihnen ihr Erfolg und ihre Zufriedenheit wichtig ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie zu einem Wettbewerber abwandern, wird kleiner. Und die Wahrscheinlichkeit, dass sie erneut etwas kaufen, wächst.

Manchen Marketingteams hilft es, Inhalte und E-Mails als eine Art Erweiterung ihrer Produkte und Dienste zu betrachten. Es ist nicht nur Marketing, es gehört zum Kundenerlebnis.

Hier ist eine E-Mail, die zeigt, wie Asana seine Kunden dazu auffordert, mit dem Produkt zu interagieren:

Kunden-E-Mail von Asana

Kunden-E-Mail von Asana

Schon in der Überschrift der E-Mail steckt ein Vorteil: Der Empfänger bekommt hier Tipps, wie Aufgaben besser organisiert werden. Dann wird in der Kampagne eine Reihe von Tipps präsentiert, die Kunden helfen, das Beste aus Asana herauszuholen. Auf diese Weise stellt Miro sicher, dass die Kunden den vollen Wert ihrer Kaufentscheidung verstehen, damit sie das Produkt weiternutzen und ihre Abonnements verlängern.

5. Produkt-/Unternehmens-Updates

Wenn Sie etwas Neues und Spannendes mitzuteilen haben, ist eine E-Mail die beste Möglichkeit, es bekannt zu machen. Knapp über 23 % der Befragten sind der Meinung, dass Produkt-/Unternehmensaktualisierungen zu den wichtigsten Zielen des E-Mail-Marketings gehören.

Produkt Marketer sind fast ebenso sehr wie Content Marketer auf E-Mails angewiesen. Denn E-Mails sind der direkte Draht zu den Menschen, die man erreichen möchte: Kunden und Interessenten. Eine E-Mail-Kampagne über eine neue Funktion könnte einen Bestandskunden überzeugen, ein Upgrade zu machen, oder einen Interessenten zum Kauf überreden.

Hier ist eine beispielhafte E-Mail der Schuhmarke Balance, die ein verbessertes Produkt bewirbt.

E-Mail über ein verbessertes Produkt

E-Mail über ein verbessertes Produkt

Neben Produkteinführungen und -verbesserungen können Sie per E-Mail auch über News aus Ihrem Unternehmen berichten. Sie müssen nur dafür sorgen, dass diese Informationen für Ihre Abonnenten relevant sind. Reden Sie nicht nur über sich. Erklären Sie Ihren Abonnenten, warum Neuigkeiten über Ihr Unternehmen wichtig für sie sind.

6. Erneute Interaktion

Die erneute Interaktion und die Wiederansprache von inaktiven Abonnenten ist mit 17 % ein wichtiger Punkt für einige der Umfrageteilnehmer in Deutschland.

Wenn Sie die erneute Interaktion ignorieren, verpassen Sie vielleicht eine große Chance. Manchmal müssen Abonnenten einfach daran erinnert werden, was Ihr Unternehmen zu bieten hat. Sehen Sie, wie Thalia E-Mail-Marketing nutzt, um inaktive Abonnenten mithilfe eines Promo-Codes wieder zu motivieren.

Erinnerungs-E-Mail von Thalia

Erinnerungs-E-Mail von Thalia

Um eine gute E-Mail-Listenhygiene zu haben, müssen inaktive Empfänger regelmäßig entfernt werden. Sie sollten sich von diesen Kontakten trennen, weil eine niedrige E-Mail-Interaktion Ihre Reputation bei großen E-Mail-Anbietern beeinträchtigen kann. Uns Sie wollen sicher nicht, dass Ihre Nachrichten wegen Karteileichen im Spam landen.

Bevor Sie jedoch die inaktiven Abonnenten rauskicken, können Sie eine Kampagne für erneute Interaktion versenden und die Empfänger bitten, sich neu anzumelden, wenn sie weiterhin E-Mails von Ihrem Unternehmen empfangen möchten.

7. Onboarding

Wenn Sie möchten, dass neue Kunden bei der Stange bleiben, sorgen Sie dafür, dass der Start positiv verläuft. Nehmen Sie sofort Kontakt per E-Mail auf, wenn jemand sich für eine Testversion entscheidet, einen ersten Einkauf tätigt oder sich einfach so anmeldet.

Es könnte sonst sein, dass die Person sich fühlt, als wäre sie alleine auf eine Party gegangen und alle ignorieren sie. Ein unschönes Gefühl.

Onboarding-E-Mails heißen Neulinge willkommen, stellen Ihr Unternehmen vor und ebnen den Weg zum Erfolg. Während 14 % der Befragten Onboarding als eines ihrer wichtigsten Ziele des E-Mail-Marketings wählten, halten Lifecycle-Marketing-Spezialisten es sogar für noch wichtiger. Mehr als 30 % der Befragten, die sich mit dem Kundenlebenszyklus beschäftigen, räumen Onboarding-E-Mails Priorität ein.

Onboarding-E-Mails sind in gewisser Weise gleichbedeutend mit der Willkommens-E-Mail-Serie. Während der Onboarding-Prozess im B2B-Bereich informatives Schulungsmaterial umfassen kann, profitieren selbst die einfachsten B2C-Unternehmen davon, wenn sie einen neuen Kunden im Posteingang enthusiastisch begrüßen.

Hier ist eine hervorragende Willkommensmail von King Louie. Der Abonnent wird in der Community willkommen geheißen, während er gleichzeitig erfährt, was für Vorteile der Newsletter mit sich bringt. Zudem wird ein ansprechendes Foto gezeigt und der neue Abonnent wird freundlich willkommen geheißen.

Willkommens-E-Mail von King Louie mit Gutschein für den ersten Einkauf

Opt-in-Bestätigungsseite

8. Lead-Nurturing

Ein Kunde kann ein E-Mail-Abonnent sein, aber nicht jeder Abonnent ist ein Kunde. Zumindest noch nicht.

Möglicherweise haben Sie kein komplexes Lead-Scoring-System aus Marketing Qualified Leads (MQLs) und Sales Qualified Leads (SQLs). Aber fast jede E-Mail-Liste enthält zahlreiche Kontakte, die mit ein wenig Kontaktpflege zu zahlenden Kunden werden können.

Eine E-Mail-Nurturing-Serie dient dazu, Leads in Kunden zu konvertieren. Diese automatisierten Kampagnen werden üblicherweise an ein Segment aus Empfängern ausgespielt, die ein konkretes Interesse an Ihrem Unternehmen gezeigt haben. Vielleicht haben sie auf einer bestimmten Landingpage ein Formular ausgefüllt, an einem Webinar teilgenommen oder Informationen zu einem Produkt oder einem angefragt.

Dieses konkrete Interesse beeinflusst den Inhalt Ihrer E-Mail-Nurturing-Serie. Jede Nachricht in dieser Serie liefert dem Empfänger einen Mehrwert, indem Fragen beantwortet, Probleme angesprochen und nützliche Ressourcen bereitgestellt werden. Die E-Mail-Serie führt also durch den Entscheidungsprozess.

Folgende E-Mail von PayPal könnte die letzte Nachricht einer E-Mail-Nurturing-Serie sein, die dem Interessenten nützliche Ratschläge zu seinen persönlichen Finanzen und der Nutzung des Kontos gibt. PayPal präsentiert hier eine Lösung, die bei der Verwaltung von Abos helfen kann.

Lead-Nurturing-E-Mail von PayPal

Lead-Nurturing-E-Mail von PayPal

Da Marketer durch das Verhalten der Kontakte erfahren, worauf es ihnen ankommt, können E-Mail-Serien, die auf die Interessen und Anliegen dieser Abonnenten eingehen, das Nutzererlebnis im Posteingang relevanter und hilfreicher machen. Und es ist wahrscheinlicher, dass Menschen Geschäfte mit Unternehmen machen, die Hilfe und Fachwissen bereitstellen.

9. Kommunikation mit dem Support

Manchmal vergessen Marketer, dass E-Mails in beide Richtungen funktionieren. E-Mails dienen dazu, Ihre Nachrichten an die Abonnenten zu übermitteln. Darüber hinaus können Kunden und Interessenten per E-Mail auch um Hilfe bitten.

Mehr als 11 % der Umfrageteilnehmer gaben an, dass die Kommunikation mit dem Support eines der wichtigsten Ziele des E-Mail-Marketings Ihres Unternehmens sei. Wenn wir diese Ergebnisse segmentieren und nur die IT-Berufe betrachten, verdoppelt sich der Prozentsatz sogar auf über 21 %. IT-Experten befassen sich häufig mit den technischen Aspekten eingehender und ausgehender E-Mails. Außerdem wissen viele von ihnen auch etwas über Menschen, die Support brauchen.

Ihr Kundensupport-Team kann Ihnen auch beim Aufbau Ihrer Abonnentenliste helfen. In unserem E-Mail-Wachstum Handbuch regen wir dazu an, den Newsletter vom Kundensupport bewerben zu lassen. Auf diese Weise trägt der Support dazu bei, dass Menschen den Newsletter abonnieren, um immer informiert zu sein.

10. Website-Traffic

In Ihren Website-Analysen werden Sie mit Sicherheit einen erheblichen Anstieg des Traffics an den Tagen feststellen, an denen Sie Newsletter und Werbeaktionen versenden. Nur 9 % der Absender aus Deutschland hielten dieses Ziel für eines der wichtigstes E-Mail-Ziele.

Während organischer Such-Traffic über Suchmaschinen wie Google wahrscheinlich den Löwenanteil des Traffics auf Ihre Website bringt, hat der Traffic, der über E-Mails kommt, einen besonderen Stellenwert. Diese Personen sind meistens viel weiter in der Customer Journey. Sie kommen nicht nur kurz und zufällig bei Ihnen vorbei.

Ihre Abonnenten kennen Ihr Unternehmen bereits und wissen, was Sie zu bieten haben. Sie haben bereits Interesse an Ihrem Unternehmen gezeigt, als sie Ihre E-Mails abonniert haben. Sie zu überzeugen, etwa einen Artikel durchzuklicken, führt häufig dazu, dass sie auch andere Bereiche Ihrer Website ansehen. Dies könnte zu anderen positiven Aktionen führen. Vielleicht kaufen sie etwas, machen ein Abo-Upgrade oder teilen Ihre Inhalte in Social Media.

E-Mail-Marketing-Verkehr beinhaltet Personen, die im Kaufprozess schon weiter sind. Sie kennen Ihr Unternehmen und sind näher an einer Entscheidung.

Website-Traffic um des Traffics willen ist ziemlich sinnlos. Was wirklich relevant für Sie ist: Was passiert, wenn E-Mail-Empfänger Ihre Website besuchen? Die Antwort auf diese Frage finden Sie in den Statistiken Ihres ESP. Was passiert, nachdem die E-Mail-Empfänger auf einen Link in Ihrer Kampagne geklickt haben? Wie verhalten sich Abonnenten auf Ihrer Website?

Überlegen Sie genau, wohin Sie Ihre E-Mail-Abonnenten schicken. Gibt es einen Mehrwert für sie, oder werden sie enttäuscht sein, wenn sie auf Ihrer Landingpage landen? Behandeln Sie Abonnenten mit Respekt und lenken Sie den E-Mail-Traffic nur auf für sie relevante Dinge.

E-Mail-Marketingziel festlegen und Erfolg quantifizieren

Die in diesem Artikel aufgezeigten Ziele stellen einen Ansatz auf hohem Niveau für die Möglichkeiten des E-Mail-Marketings dar. Wir meinen damit, dass Ihre E-Mail-Strategie und Ihre Ziele spezifischer sein sollten. Wählen Sie diejenigen Ziele des E-Mail-Marketings aus, die das Potenzial haben, Ihr Business anzukurbeln, definieren Sie die Kennzahlen, anhand derer Sie den Erfolg quantifizieren, und legen Sie klare Ziele fest, die Sie mit Ihrer E-Mail-Strategie erreichen möchten.

Sie fragen sich, wie das funktioniert? Hier sind vier Beispiele: 

  • Wenn die Content-Verteilung Ihr Ziel ist, sollten Sie Ihre Klicks auswerten. Konsumieren Ihre Abonnenten Ihre Inhalte, oder öffnen sie nur Ihre E-Mails, ohne dass eine Handlung folgt?

    • Hinweis: Gehen Sie ruhig in die Tiefe und nutzen Sie Ihre Website-Analysen, um festzustellen, wie lange Abonnenten auf der Website verbringen oder wie viele Seiten sie aufrufen etc.

  • Bei Transaktions-E-Mails ist die Zustellbarkeit ein übergeordnetes Ziel. Sie können sich auf eine Kennzahl wie das Inbox Placement konzentrieren, um sicherzustellen, dass wichtige Nachrichten im Posteingang und nicht im Spam landen.

    • Hinweis: Messen Sie auch die Öffnungsraten Ihrer Transaktions-E-Mails, um sicherzustellen, dass Ihre Betreffzeilen im Posteingang wahrgenommen werden. 

  • Bei Werbe-E-Mails sind Klicks und Konversionsraten die interessanten Metriken. Machen Ihre E-Mails neugierig auf mehr, und wie gut konvertieren Abonnenten auf der Website?

  • Die Wirkung von Onboarding-E-Mails lässt sich an der Kundenbindung messen.

Wenn Sie Ihre zentralen Ziele des E-Mail-Marketings ausgewählt haben, müssen Sie überlegen, was funktioniert und an welchen Stellschrauben Sie noch drehen sollten.

Finden Sie Tools, mit denen Sie die Möglichkeiten von E-Mails voll ausschöpfen können

Die richtige Marketingtechnologie ist eine Lösung, die Sie bei der Erreichung Ihrer Ziele unterstützt. Wir von Sinch Mailjet haben eine E-Mail-Marketing-Plattform entwickelt, um den Erfolg zu erleichtern.

  • Nutzen Sie unseren flexiblen Form-Editor, um Ihre Liste zu erstellen, während Sie Leads und Kontakte erfassen.

  • Entwickeln Sie eine Onboarding-E-Mail-Serie, die neue Kunden und Interessenten willkommen heißt und einbezieht. Nutzen Sie hierfür unsere integrierten E-Mail-Automatisierungs-Workflows.

  • Gestalten Sie mit unserem intuitiven Drag-and-drop-E-Mail-Editor einzigartige Newsletter, mit denen Sie Ihre besten Inhalte stilvoll an Ihre Abonnenten versenden können.

  • Segmentieren und personalisieren Sie Ihre Werbekampagnen, um Marketing-E-Mails für jede Person auf Ihrer Liste ansprechender und relevanter zu gestalten.

  • Evaluieren Sie Ihre Ergebnisse im Statistik-Dashboard mit unseren E-Mail-Tracking-Tools.

Und das Beste zum Schluss: Die ersten Schritte mit Sinch Mailjet sind kostenlos. Sie können die Funktionen des Premium-Abonnements nutzen, wenn Ihr Unternehmen wächst und Ihr Bedarf steigt. Legen Sie noch heute los und nutzen Sie Mailjet für den Versand Ihrer E-Mails. Finden Sie heraus, wie wir Ihnen beim Erreichen all Ihrer E-Mail-Marketingziele behilflich sein können.

Mailjet

Optimieren Sie Ihre E-Mail-Strategie mit Mailjet

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