MailerLite überzeugt Einsteiger mit einem schlanken Editor. Sobald Transaktions-E-Mails, API-Versand und Teamfreigaben dazukommen, liefert Mailjet Marketing und Transaktion auf einer Plattform mit zertifizierter EU-Infrastruktur.
MailerLite vs. Mailjet
MailerLite überzeugt Einsteiger mit einem schlanken Editor. Sobald Transaktions-E-Mails, API-Versand und Teamfreigaben dazukommen, liefert Mailjet Marketing und Transaktion auf einer Plattform mit zertifizierter EU-Infrastruktur.
MailerLite ist ein E-Mail-Marketing-Tool aus Litauen und positioniert sich als schlanke Lösung für Marketing-Kampagnen. Mailjet wurde in Paris gegründet, gehört heute zur Sinch-Gruppe und betreut weltweit über 100.000 Unternehmen. Viele Teams wechseln von MailerLite, sobald ihr E-Mail-Programm über den reinen Newsletter hinauswächst. MailerLite rechnet nach Kontakten ab und deckt Marketing-Kampagnen sehr gut ab, stößt aber bei Transaktions-E-Mails, Entwicklerfunktionen und Team-Workflows an Grenzen. Mailjet koppelt die Preise an das Versandvolumen, erlaubt unbegrenzte Kontakte und bündelt Kampagnen, Bestellbestätigungen und Passwort-Resets in einem System. So skalieren Sie, ohne das Tool zu wechseln.
Mailjet versendet Newsletter und transaktionale E-Mails über dieselbe Infrastruktur, mit gemeinsamen Vorlagen und einem Dashboard für alle Kennzahlen.
Mailjet berechnet das Versandvolumen und lässt Ihre Kontaktliste unbegrenzt wachsen. Wer viele Adressen pflegt und moderat sendet, plant damit verlässlicher.
Mailjet unterstützt gemeinsame Bearbeitung, Kommentare, Rollenrechte, Freigabeprozesse und Unterkonten für mehrere Marken oder Mandanten.
Wählen Sie die E-Mail-Marketing-Plattform, die mit Ihrem Versandvolumen skaliert, nicht mit Ihrer Kontaktliste.
Mailjet vereint Marketing- und Transaktions-E-Mails in einem System, sodass Ihr Team Kampagnen und automatisierte E-Mails erstellt, versendet und auswertet, ohne zwischen Werkzeugen zu springen. MailerLite deckt den Marketing-Teil ab, ersetzt aber keine Versandinfrastruktur für systemkritische Nachrichten.
MailerLite gilt als besonders intuitiv, Mailjet bietet zusätzlich MJML und gemeinsame Bearbeitung in Echtzeit. Beide Anbieter setzen auf Drag-and-Drop. MailerLite reduziert die Optionen konsequent auf das Wesentliche und bringt Einsteiger in unter einer Stunde zum ersten Versand. Mailjet liefert darüber hinaus die quelloffene Markup-Sprache MJML, mit der Entwickler responsive E-Mails sauber programmieren und anschließend als Vorlage für Marketer freigeben. Kommentare, Rollen und Genehmigungsabläufe machen den Unterschied, sobald mehrere Personen an einer Kampagne arbeiten.
Beide Plattformen automatisieren Customer Journeys, Mailjet ergänzt das um KI-gestützte Segmentierung. Willkommensstrecken, Geburtstagsmails und Re-Engagement lassen sich in beiden Tools abbilden. MailerLite punktet mit einem aufgeräumten Visual Builder. Mailjet setzt auf automatisierte Workflows mit Trigger-basierten Verzweigungen und erlaubt es, Zielgruppen in natürlicher Sprache zu beschreiben. Die KI-Segmentierung übersetzt diese Beschreibung in eine Filterlogik, die Sie vor dem Versand prüfen und anpassen.
Beide Tools segmentieren nach Verhalten, Eigenschaften und Engagement, Mailjet bietet zusätzlich detaillierte Personalisierungsvariablen direkt im Editor. Jeder Empfänger erhält damit Inhalte, die für ihn geschrieben wirken. MailerLite bleibt bewusst schlanker und dadurch für Einsteiger zugänglicher, verzichtet aber auf die tiefere Datenlogik, die größere Verteiler verlangen.
A/B-Tests gehören bei beiden Anbietern zum Standard, Mailjet ergänzt Multi-Variant-Tests in höheren Tarifen. Testen lassen sich Betreffzeile, Absender und Inhalt. Mailjet bietet zusätzlich eine E-Mail-Vorschau für gängige Postfächer und eine Validierung der Adressliste vor dem Versand.
Beide Plattformen bauen Landingpages und Anmeldeformulare im selben Drag-and-Drop-Stil wie die E-Mails. MailerLite geht mit einem vollwertigen Website-Builder einen Schritt weiter und richtet sich damit an Creator, die ihre gesamte Präsenz in einem Tool bündeln. Mailjet konzentriert sich auf konversionsorientierte Landingpages und einen Form-Editor, in dem Double-Opt-in und DSGVO-Konformität bereits eingebaut sind.
Mailjet ist hier deutlich stärker, weil es als hybride Plattform für Marketing und Transaktion konzipiert ist. Bestellbestätigungen, Passwort-Resets und systemkritische Benachrichtigungen laufen über dieselbe Infrastruktur wie Ihr Newsletter. MailerLite verfügt zwar über eine API, deckt damit aber vorwiegend Listen-Management ab und ersetzt keine spezialisierte Versandinfrastruktur für hohe Volumen.
Beide Anbieter erreichen solide Zustellraten, Mailjet investiert jedoch spürbar tiefer in Reputation und Infrastruktur. MailerLite erzielt in unabhängigen Tests gute Werte für Marketing-E-Mails, bietet Profis aber weniger Stellschrauben. Mailjet überwacht die Absenderreputation laufend, ist Teilnehmer der Certified Sender Alliance, unterstützt Domain-Authentifizierung und stellt dedizierte IP-Adressen bereit. Für Enterprise-Kunden existiert zusätzlich ein eigener E-Mail-Zustellbarkeitsdienst.
Beide Anbieter sind DSGVO-konform und sitzen in der Europäischen Union. MailerLite mit Sitz in Litauen erfüllt die Anforderungen und bietet Auftragsverarbeitungsverträge an. Mailjet betreibt Rechenzentren in der EU auf einer nach ISO 27001 zertifizierten und nach SOC 2 auditierten Infrastruktur. Als eine der ersten Plattformen am Markt ist Mailjet zudem ausdrücklich DSGVO-zertifiziert und Teilnehmer der Certified Sender Alliance. Für deutsche Unternehmen mit hohem Compliance-Druck wiegt dieses Zertifizierungspaket schwerer.
Mailjet bietet über 100 native Integrationen, MailerLite deckt gängige Systeme plus Zapier ab. Mailjet verbindet sich direkt mit WordPress, Shopify, WooCommerce, HubSpot, Google Cloud und Sinch Engage und lässt sich über die offene E-Mail-API individuell anbinden. MailerLite bringt ebenfalls eine breite Auswahl für verbreitete CMS- und Shop-Systeme mit, fällt bei nativen Enterprise-Integrationen aber schmaler aus.
Mailjet hält die Preise transparent und bindet sie an das Versandvolumen, während MailerLite nach Kontaktanzahl abrechnet. Der kostenlose Mailjet-Tarif erlaubt 200 E-Mails pro Tag an unbegrenzt viele Kontakte. Der Essential-Tarif startet bei rund 15 Euro pro Monat für 15.000 E-Mails, der Premium-Tarif ergänzt Marketing-Automation, Segmentierung und A/B-Tests. Für sehr hohe Volumen oder dedizierte IPs gibt es individuelle Pläne. MailerLite beginnt bei rund 9 bis 10 Euro pro Monat für 500 Kontakte und wird mit jeder gewachsenen Liste teurer, auch wenn Sie seltener senden. Beide Anbieter gewähren Rabatte bei jährlicher Zahlung.
Mailjet passt zu Unternehmen, die skalieren, MailerLite zu Einsteigern mit kleinem Budget. Sie sollten Mailjet wählen, wenn Sie Marketing-Kampagnen und Transaktions-E-Mails über eine Plattform abwickeln, in Teams oder mit mehreren Mandanten arbeiten und Wert auf zertifizierte EU-Infrastruktur, dedizierte IPs, eine ausgereifte API und deutschsprachigen Support legen. Das trifft besonders auf Online-Shops, SaaS-Anbieter und Agenturen zu. MailerLite bleibt sinnvoll, wenn Sie als Solopreneur, Coach, Creator oder kleiner Shop schnell und günstig einen schlanken Newsletter aufbauen, keine Entwicklerressourcen haben und eine stark reduzierte Oberfläche bevorzugen.
MailerLite stößt an Grenzen, sobald Transaktions-E-Mails, Teamprozesse oder strenge Compliance-Vorgaben ins Spiel kommen. Eine vollwertige Versandinfrastruktur für Bestellbestätigungen und systemkritische Benachrichtigungen fehlt, die API deckt vorwiegend Listen-Management ab. Der Support kommuniziert primär auf Englisch. Unterkonten für mehrere Marken, Rollenrechte und Genehmigungsabläufe sind nicht vorgesehen, Echtzeit-Zusammenarbeit gibt es erst in höheren Tarifen. Unternehmen mit hohem Compliance-Druck vermissen zudem ISO 27001, ein SOC-2-Audit, ein garantiertes SLA und eine ausdrückliche DSGVO-Zertifizierung. Mit wachsender Kontaktliste steigen die Kosten außerdem auch dann, wenn Ihr Versandvolumen gleich bleibt.
Sie exportieren Ihre Kontakte aus MailerLite als CSV-Datei, importieren sie mit zugeordneten Attributen und Listenstrukturen in Mailjet, bauen Ihre Vorlagen im Drag-and-Drop-Editor nach, verbinden Ihre Domains und richten die Authentifizierung ein. Datenbereinigung, dokumentierte Einwilligungen und der Import von Sperrlisten sichern die Zustellbarkeit nach dem Umzug.
Bei kleinen Listen mit hoher Sendefrequenz ist MailerLite günstiger. Bei vielen Kontakten mit moderatem Versand und bei Unternehmen, die Transaktions-E-Mails einbeziehen, liegt Mailjet vorne, weil Kontakte unbegrenzt sind und nach E-Mails abgerechnet wird.
MailerLite eignet sich besser für den allerersten Einstieg, weil die Oberfläche stark reduziert ist. Mailjet verlangt eine kurze Eingewöhnung, bietet dafür aber Funktionen, die Sie später nicht nachrüsten müssen.
Nein. Mailjet konzentriert sich auf E-Mail und stellt Landingpages sowie einen Form-Editor bereit. Eine vollständige Website bauen Sie mit einem separaten System und binden Mailjet über eine der Integrationen an.
Ja. Beide Anbieter erstellen Landingpages über denselben Drag-and-Drop-Editor wie die E-Mails. MailerLite ergänzt das um einen Website-Builder, Mailjet um einen Form-Editor mit integriertem Double-Opt-in.
Mailjet, weil es Unterkonten für mehrere Marken, Rollenrechte, Genehmigungsabläufe und gemeinsame Bearbeitung im Editor bietet.
Ja. Oberfläche und Support stehen auf Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch bereit. Support per E-Mail ist in allen Tarifen enthalten, höhere Pläne erhalten priorisierte Betreuung, Enterprise-Kunden einen Premium-Support.
Ja. Manche Teams versenden Newsletter weiter über MailerLite und wickeln Transaktions-E-Mails über die API von Mailjet ab. Auf Dauer spart eine Plattform allerdings Kosten und Pflegeaufwand.
Rapidmail aus Freiburg bietet deutschsprachigen Telefon-Support und Server in Deutschland. Brevo, ehemals Sendinblue, kombiniert E-Mail mit SMS, CRM und Chat. CleverReach aus Rastede ist bei Mittelständlern mit strengen Datenschutzvorgaben verbreitet. Wer ausschließlich Transaktions-E-Mails versendet, findet in Mailgun eine entwicklerorientierte Schwesterlösung innerhalb der Sinch-Gruppe.