MailerLite vs. Mailjet

MailerLite vs. Mailjet: Welches E-Mail-Tool passt 2026 zu Ihrem Team?

MailerLite überzeugt Einsteiger mit einem schlanken Editor. Sobald Transaktions-E-Mails, API-Versand und Teamfreigaben dazukommen, liefert Mailjet Marketing und Transaktion auf einer Plattform mit zertifizierter EU-Infrastruktur.

Von Tausenden von Kunden mit fünf Sternen bewertet

MailerLite vs. Mailjet, der schnelle Überblick

MailerLite ist ein E-Mail-Marketing-Tool aus Litauen und positioniert sich als schlanke Lösung für Marketing-Kampagnen. Mailjet wurde in Paris gegründet, gehört heute zur Sinch-Gruppe und betreut weltweit über 100.000 Unternehmen. Viele Teams wechseln von MailerLite, sobald ihr E-Mail-Programm über den reinen Newsletter hinauswächst. MailerLite rechnet nach Kontakten ab und deckt Marketing-Kampagnen sehr gut ab, stößt aber bei Transaktions-E-Mails, Entwicklerfunktionen und Team-Workflows an Grenzen. Mailjet koppelt die Preise an das Versandvolumen, erlaubt unbegrenzte Kontakte und bündelt Kampagnen, Bestellbestätigungen und Passwort-Resets in einem System. So skalieren Sie, ohne das Tool zu wechseln.

Marketing und Transaktion in einer Plattform

Mailjet versendet Newsletter und transaktionale E-Mails über dieselbe Infrastruktur, mit gemeinsamen Vorlagen und einem Dashboard für alle Kennzahlen.

Abrechnung nach E-Mails statt nach Kontakten

Mailjet berechnet das Versandvolumen und lässt Ihre Kontaktliste unbegrenzt wachsen. Wer viele Adressen pflegt und moderat sendet, plant damit verlässlicher.

Zusammenarbeit im Team in Echtzeit

Mailjet unterstützt gemeinsame Bearbeitung, Kommentare, Rollenrechte, Freigabeprozesse und Unterkonten für mehrere Marken oder Mandanten.

Schließen Sie sich den über 100.000 Kunden weltweit an, die Mailjet vertrauen.

Vergleichen Sie Mailjet mit MailerLite: Welches Newsletter-Tool trägt Ihr Wachstum?

Wählen Sie die E-Mail-Marketing-Plattform, die mit Ihrem Versandvolumen skaliert, nicht mit Ihrer Kontaktliste.

Funktion
Mailjet
MailerLite
Typische Zielgruppe
KMU, Online-Shops, Entwickler, Agenturen, Teams
Solopreneure, Coaches, Creator, Blogger
Kostenloser Tarif
200 E-Mails pro Tag, unbegrenzte Kontakte
12.000 E-Mails pro Monat, bis 1.000 Kontakte
Preismodell
Abrechnung nach Sendevolumen
Abrechnung nach Kontaktanzahl
Einstiegspreis bezahlt
ab rund 15 €/Monat für 15.000 E-Mails
ab rund 9 bis 10 €/Monat für 500 Kontakte
E-Mail-Editor
Drag-and-Drop plus MJML
Drag-and-Drop, stark reduziert
Echtzeit-Zusammenarbeit
Kommentare und Freigaben inklusive
erst in höheren Tarifen
Marketing-Automation
Trigger-basierte Workflows plus KI-Segmentierung
visueller Workflow-Builder
A/B-Tests
inklusive, Multi-Variant in höheren Tarifen
inklusive
Transaktions-E-Mails
Kernstärke, API und SMTP-Relay
nur eingeschränkt
Entwickler-Tools
RESTful API, SDKs, Webhooks, Sandbox, dedizierte IP
API vorwiegend für Listen-Management
Landingpages und Formulare
Landingpages, Form-Editor mit Double-Opt-in
Landingpages, Pop-ups, Website-Builder
Compliance
DSGVO, EU-Rechenzentren, ISO 27001, SOC 2, CSA
DSGVO, Sitz in Litauen, AV-Vertrag
Verfügbarkeit
99,99 % SLA
kein ausgewiesenes SLA
Unterkonten für mehrere Marken
Deutschsprachiger Support
primär englischsprachig
Integrationen
über 100 native Integrationen
breite Auswahl plus Zapier

Alle Ihre E-Mails auf einer Plattform

Mailjet vereint Marketing- und Transaktions-E-Mails in einem System, sodass Ihr Team Kampagnen und automatisierte E-Mails erstellt, versendet und auswertet, ohne zwischen Werkzeugen zu springen. MailerLite deckt den Marketing-Teil ab, ersetzt aber keine Versandinfrastruktur für systemkritische Nachrichten.

  • Kampagnen und Transaktions-E-Mails von einer Stelle aus versenden
  • Vorlagen, Statistiken und Workflows teamübergreifend nutzen
  • Zustellbarkeit und Performance in einer Ansicht verfolgen
Bild für Alle Ihre E-Mails auf einer Plattform

Wie unterscheiden sich die E-Mail-Editoren?

MailerLite gilt als besonders intuitiv, Mailjet bietet zusätzlich MJML und gemeinsame Bearbeitung in Echtzeit. Beide Anbieter setzen auf Drag-and-Drop. MailerLite reduziert die Optionen konsequent auf das Wesentliche und bringt Einsteiger in unter einer Stunde zum ersten Versand. Mailjet liefert darüber hinaus die quelloffene Markup-Sprache MJML, mit der Entwickler responsive E-Mails sauber programmieren und anschließend als Vorlage für Marketer freigeben. Kommentare, Rollen und Genehmigungsabläufe machen den Unterschied, sobald mehrere Personen an einer Kampagne arbeiten.

Wie stark ist die Marketing-Automation bei beiden Tools?

Beide Plattformen automatisieren Customer Journeys, Mailjet ergänzt das um KI-gestützte Segmentierung. Willkommensstrecken, Geburtstagsmails und Re-Engagement lassen sich in beiden Tools abbilden. MailerLite punktet mit einem aufgeräumten Visual Builder. Mailjet setzt auf automatisierte Workflows mit Trigger-basierten Verzweigungen und erlaubt es, Zielgruppen in natürlicher Sprache zu beschreiben. Die KI-Segmentierung übersetzt diese Beschreibung in eine Filterlogik, die Sie vor dem Versand prüfen und anpassen.

Wie präzise lässt sich segmentieren und personalisieren?

Beide Tools segmentieren nach Verhalten, Eigenschaften und Engagement, Mailjet bietet zusätzlich detaillierte Personalisierungsvariablen direkt im Editor. Jeder Empfänger erhält damit Inhalte, die für ihn geschrieben wirken. MailerLite bleibt bewusst schlanker und dadurch für Einsteiger zugänglicher, verzichtet aber auf die tiefere Datenlogik, die größere Verteiler verlangen.

Welche Testmöglichkeiten bieten beide Anbieter?

A/B-Tests gehören bei beiden Anbietern zum Standard, Mailjet ergänzt Multi-Variant-Tests in höheren Tarifen. Testen lassen sich Betreffzeile, Absender und Inhalt. Mailjet bietet zusätzlich eine E-Mail-Vorschau für gängige Postfächer und eine Validierung der Adressliste vor dem Versand.

Wer erstellt die besseren Landingpages und Formulare?

Beide Plattformen bauen Landingpages und Anmeldeformulare im selben Drag-and-Drop-Stil wie die E-Mails. MailerLite geht mit einem vollwertigen Website-Builder einen Schritt weiter und richtet sich damit an Creator, die ihre gesamte Präsenz in einem Tool bündeln. Mailjet konzentriert sich auf konversionsorientierte Landingpages und einen Form-Editor, in dem Double-Opt-in und DSGVO-Konformität bereits eingebaut sind.

Welches Tool ist besser für Transaktions-E-Mails, API und SMTP-Relay?

Mailjet ist hier deutlich stärker, weil es als hybride Plattform für Marketing und Transaktion konzipiert ist. Bestellbestätigungen, Passwort-Resets und systemkritische Benachrichtigungen laufen über dieselbe Infrastruktur wie Ihr Newsletter. MailerLite verfügt zwar über eine API, deckt damit aber vorwiegend Listen-Management ab und ersetzt keine spezialisierte Versandinfrastruktur für hohe Volumen.

  • RESTful E-Mail-API für Marketing und Transaktion in jedem Volumen
  • SDKs für PHP, Python, Node und weitere Sprachen
  • SMTP-Relay für den Versand ohne tiefe Integration
  • Sandbox-Modus für sicheres Testen vor dem Live-Gang
  • Webhooks für Events wie Öffnung, Klick und Bounce in Echtzeit
  • Parsing-API, E-Mail-Validierungen und dedizierte IP-Adressen
Abbildung der Mailjet-API-Integration mit einem Codefenster, das mit mehreren Endpunkten für die E-Mail-Automatisierung verbunden ist

Wie zuverlässig kommen Ihre E-Mails an?

Beide Anbieter erreichen solide Zustellraten, Mailjet investiert jedoch spürbar tiefer in Reputation und Infrastruktur. MailerLite erzielt in unabhängigen Tests gute Werte für Marketing-E-Mails, bietet Profis aber weniger Stellschrauben. Mailjet überwacht die Absenderreputation laufend, ist Teilnehmer der Certified Sender Alliance, unterstützt Domain-Authentifizierung und stellt dedizierte IP-Adressen bereit. Für Enterprise-Kunden existiert zusätzlich ein eigener E-Mail-Zustellbarkeitsdienst.

  • Überwachung der Zustellbarkeit und Schutz der Reputation
  • E-Mail-Vorschau und Adressvalidierung vor dem Versand
  • Dedizierte IP-Adressen und Domain-Authentifizierung
  • 99,99 % Verfügbarkeit laut SLA

Wie sicher und DSGVO-konform sind beide Anbieter?

Beide Anbieter sind DSGVO-konform und sitzen in der Europäischen Union. MailerLite mit Sitz in Litauen erfüllt die Anforderungen und bietet Auftragsverarbeitungsverträge an. Mailjet betreibt Rechenzentren in der EU auf einer nach ISO 27001 zertifizierten und nach SOC 2 auditierten Infrastruktur. Als eine der ersten Plattformen am Markt ist Mailjet zudem ausdrücklich DSGVO-zertifiziert und Teilnehmer der Certified Sender Alliance. Für deutsche Unternehmen mit hohem Compliance-Druck wiegt dieses Zertifizierungspaket schwerer.

  • Nach ISO 27001 zertifiziert
  • Audit nach SOC 2
  • Rechenzentren in der EU
  • Als eine der ersten Plattformen ausdrücklich DSGVO-zertifiziert
  • Mitglied der Certified Sender Alliance
  • 99,99 % Verfügbarkeit
Mailjet Sicherheits- und Datenschutz-Dashboard gemäß DSGVO, ISO 27001 und mit Made-in-Europe-Siegel

Welche Integrationen verbinden Mailjet und MailerLite mit Ihrem Stack?

Mailjet bietet über 100 native Integrationen, MailerLite deckt gängige Systeme plus Zapier ab. Mailjet verbindet sich direkt mit WordPress, Shopify, WooCommerce, HubSpot, Google Cloud und Sinch Engage und lässt sich über die offene E-Mail-API individuell anbinden. MailerLite bringt ebenfalls eine breite Auswahl für verbreitete CMS- und Shop-Systeme mit, fällt bei nativen Enterprise-Integrationen aber schmaler aus.

Zahlen Sie für gesendete E-Mails, nicht für gespeicherte Kontakte

Mailjet hält die Preise transparent und bindet sie an das Versandvolumen, während MailerLite nach Kontaktanzahl abrechnet. Der kostenlose Mailjet-Tarif erlaubt 200 E-Mails pro Tag an unbegrenzt viele Kontakte. Der Essential-Tarif startet bei rund 15 Euro pro Monat für 15.000 E-Mails, der Premium-Tarif ergänzt Marketing-Automation, Segmentierung und A/B-Tests. Für sehr hohe Volumen oder dedizierte IPs gibt es individuelle Pläne. MailerLite beginnt bei rund 9 bis 10 Euro pro Monat für 500 Kontakte und wird mit jeder gewachsenen Liste teurer, auch wenn Sie seltener senden. Beide Anbieter gewähren Rabatte bei jährlicher Zahlung.

  • Kostenloser Tarif mit unbegrenzter Kontaktanzahl
  • Abrechnung nach Sendevolumen statt nach Listengröße
  • Höhere Stufen schalten erweiterte Funktionen ohne Zusatzgebühren frei
Statistiken von Mailjet, die kontinuierliche Verbesserung ermöglichen.

Für wen eignet sich welches Tool?

Mailjet passt zu Unternehmen, die skalieren, MailerLite zu Einsteigern mit kleinem Budget. Sie sollten Mailjet wählen, wenn Sie Marketing-Kampagnen und Transaktions-E-Mails über eine Plattform abwickeln, in Teams oder mit mehreren Mandanten arbeiten und Wert auf zertifizierte EU-Infrastruktur, dedizierte IPs, eine ausgereifte API und deutschsprachigen Support legen. Das trifft besonders auf Online-Shops, SaaS-Anbieter und Agenturen zu. MailerLite bleibt sinnvoll, wenn Sie als Solopreneur, Coach, Creator oder kleiner Shop schnell und günstig einen schlanken Newsletter aufbauen, keine Entwicklerressourcen haben und eine stark reduzierte Oberfläche bevorzugen.

Wo stößt MailerLite an Grenzen?

MailerLite stößt an Grenzen, sobald Transaktions-E-Mails, Teamprozesse oder strenge Compliance-Vorgaben ins Spiel kommen. Eine vollwertige Versandinfrastruktur für Bestellbestätigungen und systemkritische Benachrichtigungen fehlt, die API deckt vorwiegend Listen-Management ab. Der Support kommuniziert primär auf Englisch. Unterkonten für mehrere Marken, Rollenrechte und Genehmigungsabläufe sind nicht vorgesehen, Echtzeit-Zusammenarbeit gibt es erst in höheren Tarifen. Unternehmen mit hohem Compliance-Druck vermissen zudem ISO 27001, ein SOC-2-Audit, ein garantiertes SLA und eine ausdrückliche DSGVO-Zertifizierung. Mit wachsender Kontaktliste steigen die Kosten außerdem auch dann, wenn Ihr Versandvolumen gleich bleibt.

Häufig gestellte Fragen zum Wechsel von MailerLite zu Mailjet

Sie exportieren Ihre Kontakte aus MailerLite als CSV-Datei, importieren sie mit zugeordneten Attributen und Listenstrukturen in Mailjet, bauen Ihre Vorlagen im Drag-and-Drop-Editor nach, verbinden Ihre Domains und richten die Authentifizierung ein. Datenbereinigung, dokumentierte Einwilligungen und der Import von Sperrlisten sichern die Zustellbarkeit nach dem Umzug.

Bei kleinen Listen mit hoher Sendefrequenz ist MailerLite günstiger. Bei vielen Kontakten mit moderatem Versand und bei Unternehmen, die Transaktions-E-Mails einbeziehen, liegt Mailjet vorne, weil Kontakte unbegrenzt sind und nach E-Mails abgerechnet wird.

MailerLite eignet sich besser für den allerersten Einstieg, weil die Oberfläche stark reduziert ist. Mailjet verlangt eine kurze Eingewöhnung, bietet dafür aber Funktionen, die Sie später nicht nachrüsten müssen.

Nein. Mailjet konzentriert sich auf E-Mail und stellt Landingpages sowie einen Form-Editor bereit. Eine vollständige Website bauen Sie mit einem separaten System und binden Mailjet über eine der Integrationen an.

Ja. Beide Anbieter erstellen Landingpages über denselben Drag-and-Drop-Editor wie die E-Mails. MailerLite ergänzt das um einen Website-Builder, Mailjet um einen Form-Editor mit integriertem Double-Opt-in.

Mailjet, weil es Unterkonten für mehrere Marken, Rollenrechte, Genehmigungsabläufe und gemeinsame Bearbeitung im Editor bietet.

Ja. Oberfläche und Support stehen auf Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch bereit. Support per E-Mail ist in allen Tarifen enthalten, höhere Pläne erhalten priorisierte Betreuung, Enterprise-Kunden einen Premium-Support.

Ja. Manche Teams versenden Newsletter weiter über MailerLite und wickeln Transaktions-E-Mails über die API von Mailjet ab. Auf Dauer spart eine Plattform allerdings Kosten und Pflegeaufwand.

Rapidmail aus Freiburg bietet deutschsprachigen Telefon-Support und Server in Deutschland. Brevo, ehemals Sendinblue, kombiniert E-Mail mit SMS, CRM und Chat. CleverReach aus Rastede ist bei Mittelständlern mit strengen Datenschutzvorgaben verbreitet. Wer ausschließlich Transaktions-E-Mails versendet, findet in Mailgun eine entwicklerorientierte Schwesterlösung innerhalb der Sinch-Gruppe.