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Wie Sie die E-Mail Klickrate Ihrer Kampagnen erhöhen

Mit unserer Checkliste höhere Klickraten durch optimierte CTAs erreichen. Design ✔ Platzierung ✔ Wording ✔ Analyse & Tracking ✔
Bild fürWie Sie die E-Mail Klickrate Ihrer Kampagnen erhöhen

Freuen Sie sich darüber, wenn Ihre E-Mails geöffnet und gelesen werden? Wir auch. Aber dieser Umstand alleine erhöht leider weder den Traffic Ihrer Webseite, noch macht er Leser zu einem zahlenden Kunden. Und sind wir ehrlich – das ist der Sinn von Marketing E-Mails.

Wie können interessierte Leser von Marketing E-Mails also dazu bewegt werden, bestimmte Aktionen, wie z.B. das Öffnen eines Links, durchzuführen? Erfahren Sie in diesem Artikel, was die E-Mail Klickrate ist und wie Sie diese zum Besseren verändern werden. Lesen Sie das Wichtigste über Call-to-Action Aufforderungen (CTA) und wie diese am effektivsten eingesetzt werden.

Newsletter Klickrate – was ist das?

Auf den ersten Blick ist Wort E-Mail Klickrate selbsterklärend. Sie gibt die Anzahl an Klicks wieder.

Aber von welchen?

Wenn Sie im E-Mail Marketing aktiv sind und regelmäßig Kampagnen versenden, tun Sie dies vermutlich mit einem gewissen Ziel – z.B. Ihre Kunden auf spezielle Inhalte aufmerksam machen oder sie auf Ihre Webseite zu leiten.

Solche Handlungsaufforderungen werden daher auch Call-to-Actions (kurz: CTA) genannt.

Die Newsletter Klickrate (auch Click-Through-Rate oder CTR genannt) ist eine der wichtigsten Kennzahlen im E-Mail Marketing. Sie misst, wie viele Empfänger auf einen oder mehrere Links in Ihrer E-Mail geklickt haben – und gibt damit direkten Aufschluss darüber, wie gut Ihre E-Mail Inhalte und Call-to-Actions bei Ihrer Zielgruppe ankommen.

Anders als die Öffnungsrate, die nur zeigt, ob eine E-Mail geöffnet wurde, verrät die Klickrate, ob Ihre Leser tatsächlich mit Ihrem Content interagieren und die gewünschte Handlung ausführen.

Beispiele für verschiedene Arten von CTAs

Beispiele für verschiedene Arten von CTAs

Die Zahl der Klicks auf diese CTAs zu tracken, etwa durch das Verwenden von Mailjets Nachverfolgungs-Tools und Google Analytics, zahlt sich in mehrerer Hinsicht aus.

Statistiken einer E-Mail Kampagne bei Mailjet (Klickrate in grün)

Statistiken einer E-Mail Kampagne bei Mailjet (Klickrate in grün)

Die Formel zur Berechnung

Die Berechnung der Klickrate ist simpel und erfolgt nach folgender Formel:

Klickrate (CTR) = (Anzahl der Klicks / Anzahl zugestellter E-Mails) × 100

Beispiel:
Sie versenden 10.000 E-Mails. Davon werden 9.800 zugestellt (200 Bounces). 392 Empfänger klicken auf mindestens einen Link.

→ Klickrate = (392 / 9.800) × 100 = 4%

Wichtig: Für eine präzise Auswertung sollten Sie Hard Bounces und Soft Bounces aus der Berechnung ausschließen, da diese E-Mails Ihre Empfänger nie erreicht haben. Tools wie Google Analytics oder Ihre E-Mail Marketing Software tracken diese Werte automatisch.

Unterschied: Klickrate vs. Click-to-Open-Rate (CTOR)

Viele Marketer verwechseln die klassische Klickrate mit der Click-to-Open-Rate (CTOR) – dabei messen beide unterschiedliche Aspekte Ihrer E-Mail Kampagnen:

KennzahlBerechnungWas sie aussagt
Klickrate (CTR)Klicks / zugestellte E-MailsWie viele Empfänger insgesamt auf Links klicken
Click-to-Open-Rate (CTOR)Klicks / geöffnete E-Mails × 100Wie relevant Ihre Inhalte für diejenigen sind, die die E-Mail geöffnet haben

Beispiel:
Bei 10.000 zugestellten E-Mails, 2.000 Öffnungen und 400 Klicks ergibt sich:

  • CTR: 4% (400 / 10.000)
  • CTOR: 20% (400 / 2.000)

Die CTOR ist besonders wertvoll, um die Qualität Ihrer E-Mail Inhalte und CTAs zu bewerten – unabhängig davon, wie gut Ihre E-Mail Betreffzeile performt.

Warum die E-Mail Klickrate so wichtig ist

Es gibt nur wenige E-Mail Kampagnen, die ohne Handlungsaufforderungen auskommen, wie etwa das E-Mail Blogging. Für alle anderen E-Mails gilt:

Würden Sie Ihre E-Mails gänzlich ohne jede Handlungsaufforderungen versenden, wären Ihre Kampagnen Sackgassen und Sie würden eine ganze Menge Geld für nichts ausgeben.

Damit das nicht passiert, haben wir hier eine Checkliste vorbereitet, mit der Ihre CTAs funktionieren und Ihre E-Mail Klickrate steigen wird:

Call­-to-Action Butt­on

Gut sich­tbar plat­ziert

Klar­e Hand­lungsaufforderung

Ange­passt an das Desi­gn Ihre­r E-Ma­il / Ihre­s Unte­rnehmens

Mit­ akti­ven Verb­en den Mehr­wert unte­rstreichen

Der Butt­on hat genü­gend frei­en Raum­ um sich­ heru­m

Nich­t zu viel­e CTAs­ verw­enden

Unte­rschiedliche CTAs­ prio­risieren

Kurz­e CTAs­ an den Anfa­ng der E-Ma­il

Lang­e und größ­ere CTAs­ an das Ende­ der E-Ma­il

Was noch­ zu tun ist

Verw­enden von A/B Test­s

Anal­ysieren und ausw­erten der Stat­istiken

Korr­ekte Dars­tellung von CTAs­ auf alle­n Gerä­ten

Der Einsatz von CTAs ist die direkte Verbindung zwischen Ihnen als Versender und Anbieter und Ihren Kunden, die an Ihren Inhalten interessiert sind.

Als solche möchten Ihre Leser von Ihren geleitet werden. Was sollen sie mit den neuen Informationen tun? Wo können Sie mehr erfahren, Produkte kaufen, sich für Seminare eintragen?

Lassen Sie Ihre Kontakte daher nicht im Dunkeln stehen und leuchten Sie ihnen mit Hilfe von eindeutigen und optimal platzierten CTAs den Weg. Sie werden es Ihnen danken.

Auch für Sie ist das Erfassen der E-Mail Klickrate von entscheidender Bedeutung. Nicht selten wird diese als entscheidender Schlüsselindikator (englisch: Key Performance Indikator, oder KPI) angesehen.

E-Mail KPI Framework

Beispiel: Die Klickrate als wichtige KPI

Die Anzahl der Klicks auf bestimmte CTAs sagt Ihnen, welche Inhalte Ihre Kunden interessieren, welche Handlungsaufforderungen funktionieren und welche nicht.

Nutzen Sie diese Informationen, um die E-Mail Klickraten Ihre zukünftigen E-Mail Kampagnen zu verbesser und somit Ihre Leser zu Handlungen zu animieren.

Was ist eine gute E-Mail Klickrate?

Um die Performance Ihrer CTAs und der Ihrer E-Mail Kampagnen allgemein zu bewerten, ist es hilfreich, sich an Ihren Mitbewerbern zu messen.

Während Branchenübergreifend von einer E-Mail Klickrate von ca. 4% gesprochen werden kann, sollten Sie einen genaueren Blick auf Ihre Industrie und die dortigen Werte werfen.

CTR

Statistik von smartinsights.com

Viele Aspekte haben Einfluss auf Ihre Statistiken. Voraussetzung dafür, dass Ihre Leser auf Links in Ihren E-Mails klicken, ist, dass diese geöffnet werden.

Wie Sie die Öffnungsrate Ihrer E-Mails verbessern werden, erfahren Sie in unserem Blogartikel zu diesem Thema.

Aktuelle Benchmarks nach Branchen

Was ist nun eine „gute“ Klickrate? Das hängt stark von Ihrer Branche ab. Hier sind Durchschnittswerte (Stand 2024/2025):

BrancheDurchschnittliche Klickrate
E-Commerce / Retail2,5 – 3,5%
B2B / Software3,5 – 5%
Medien / Verlage4 – 6%
Non-Profit / NGOs3 – 4,5%
Reise & Tourismus2 – 3%
Gesundheit & Wellness3 – 4%

Vergleichen Sie Ihre Werte nicht nur mit Branchen-Benchmarks, sondern vor allem mit Ihren eigenen historischen Daten. Eine kontinuierliche Verbesserung ist wichtiger als ein einmaliger Spitzenwert.

Beachten Sie auch: Eine niedrige Klickrate kann durch eine hohe Bounce Rate (Hard Bounce oder Soft Bounce) verursacht werden – bereinigen Sie daher regelmäßig Ihre Kontaktliste.

Wie Sie Ihre E-Mail Klickrate verbessern

CTAs optimal zu designen und in der E-Mail zu platzieren ist keine Raketenwissenschaft. Dennoch müssen dabei einige wichtige Aspekte beachtet werden, damit Ihre Kontakte auch darauf klicken.

Sehen wir uns im Folgenden an, was Sie bei der Erstellung Ihrer E-Mails und CTAs berücksichtigten sollten, damit Sie sich über steigende E-Mail Klickzahlen freuen können.

Allgemein gilt: Überlegen Sie zuerst, welches Übergeordnete Ziele Sie mit Ihrer E-Mail und den verwendeten CTAs erreichen möchten. Anhand dieser Strategie können Sie Ihre E-Mails und CTAs anpassen.

Ob dieses Ziel nun ist, Traffic für Ihre Webseite zu lenken, Seminare zu promoten oder Kunden zu einem Kauf zu bewegen – ein richtig eingesetzter CTA kann Sie Ihren gewünschten Ergebnissen näher bringen. Denn er hilft Ihnen, Conversions zu verzeichnen.

Wie sollten Call-to-Actions also designed und platziert werden?

Die Basis – Relevanz durch Segmentierung

Die beste CTA-Gestaltung bringt nichts, wenn Ihre E-Mail die falschen Empfänger erreicht. Segmentierung ist der Schlüssel zu höheren Klickraten.

Teilen Sie Ihre Kontakte nach relevanten Kriterien auf:

  • Demografische Daten (Alter, Standort, Geschlecht)
  • Verhalten (Kaufhistorie, Website-Besuche, frühere Klicks)
  • Interessen (Produktkategorien, Content-Präferenzen)
  • Engagement-Level (aktive vs. inaktive Abonnenten)

Beispiel aus der Praxis:
Ein Online-Shop versendet einen Newsletter mit Winterjacken. Statt alle Kontakte anzuschreiben, segmentiert er nach Standort (nur Regionen mit kaltem Klima) und Kaufhistorie (Kunden, die bereits Outdoor-Produkte gekauft haben).

Ergebnis: Die Klickrate steigt von 2,8% auf 6,2%, weil die E-Mail Inhalte für die Empfänger hochrelevant sind.

Nutzen Sie die Daten aus Google Analytics und Ihrem CRM-System, um Ihre Segmente kontinuierlich zu verfeinern. Je präziser Ihre Zielgruppe, desto höher die Conversion Rate.

Neugier wecken – Betreffzeile & Preheader

Ohne Öffnung keine Klicks. Die E-Mail Betreffzeile und der Preheader sind Ihre erste – und oft einzige – Chance, Aufmerksamkeit zu erzeugen.

Best Practices für klickstarke Betreffzeilen:

Kurz und prägnant: 40–50 Zeichen sind ideal (mobile Darstellung!)
Nutzen kommunizieren: Was hat der Leser davon?
Neugier wecken: Fragen, Zahlen oder unerwartete Aussagen funktionieren gut
Personalisierung: Namen oder individuelle Daten einbauen
Dringlichkeit erzeugen: Zeitlich begrenzte Angebote („Nur heute“, „Letzte Chance“)

Beispiele:

SchwachStark
„Unser Newsletter im März“„Sarah, 3 Tipps, die Ihre Klickrate verdoppeln“
„Neue Produkte verfügbar“„Nur 24h: 30% auf Ihre Favoriten 🎁“
„Wichtige Information“„Haben Sie das übersehen? [Ihr Vorteil wartet]“

Der Preheader (die Vorschau-Zeile nach der Betreffzeile) sollte die Neugier verstärken, nicht wiederholen. Nutzen Sie ihn, um den Mehrwert zu konkretisieren oder eine Frage zu stellen.

Tipp: Testen Sie verschiedene Varianten mit A/B-Tests. Selbst kleine Änderungen können die Öffnungsrate – und damit indirekt die Klickrate – um 20–30% steigern.

Die Positionierung

In der Kurzversion: Je sichtbarer desto besser – aber nicht zu aufdringlich.

Verschiedene Positionierungen von CTA. Bild von 8seconds.net

Verschiedene Positionierungen von CTA. Bild von 8seconds.net

Sie können Ihre CTAs an verschiedenen Stellen in Ihren E-Mails einbauen. Wichtig ist hier der Kontext, in dem sie stehen.

Stellen Sie daher sicher, dass Handlungsaufforderungen optimal in den Inhalt eingebunden sind und die Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Möglich wird das z.B. durch den Einsatz von Bildern in E-Mails, was besonders für Online-Shops interessant ist. So können Sie Ihre Produkte vorstellen und mit einem CTA direkt auf die jeweilige Seite verlinken. Auf diese Weise haben Ihre Kunden das Produkt mit zwei Klicks in Ihrem Warenkorb.

Newsletter-Vorlage-Shopflex

CTAs und Bilder zu jedem Produkt 

Je nach Branche, Produkt und Zielgruppe werden unterschiedlichste Arten von CTAs eingesetzte, was eine generelle Bestimmung von festen Positionen unmöglich macht.

Beachten sollten Sie allerdings, dass Sie am Anfang Ihrer E-Mail eher kurze, knappe Call-to-Actions verwenden sollten, um den Kunden nicht zu Beginn schon mit zu vielen Informationen zu überfrachten.

Grafik zur Positionierung von CTAs von kissmetrics.com

Grafik zur Positionierung von CTAs von kissmetrics.com

Gegen Ende der E-Mail eignen sich auch größere, auffälligere CTAs mit mehr Text, in denen Sie etwa auf Ihren Blog verweisen oder eine spezielle Kundenkarte mitsamt Ihren Vorteilen vorstellen.

Testen Sie verschiedene Positionen mit Hilfe von A/B Tests, die Ihnen verraten, welche CTAs Ihre Kunden favorisieren. Auf dieser Grundlage werden sie zukünftige E-Mail Kampagnen auf das Interesse Ihrer Kontakte anpassen.

Form und Farbe

Ähnlich wie bei der Positionierung gilt auch beim Design: Auffallen, aber den Kunden nicht nerven.

Gute CTAs müssen sichtbar und klickbar sein – wir empfehlen daher farbige Buttons auf weißem Hintergrund. Lassen Sie zusätzlich rund um den Button genügend Platz, damit dieser im Zentrum der Aufmerksamkeit steht.

Nutzen Sie ein einheitliches Design, um Ihren E-Mails ein professionelles Aussehen zu verleihen und an denen Sie Ihre Kunden leicht wieder erkennen werden.

Übereinstimmende Design bei reallygoodemails.com 

Übereinstimmende Design bei reallygoodemails.com 

Einheitlich gestaltete E-Mail mit passenden CTAs eines Twitter-Users

Einheitlich gestaltete E-Mail mit passenden CTAs eines Twitter-Users 

Sofern Ihr CTA sich in das Gesamtdesign Ihrer E-Mail einfügt, ist es nicht von großer Bedeutung, ob dieser rund, eckig oder eine andere Form besitzt.

Das trifft allerdings nicht auf die Farbe zu, die aus psychologischer Sicht eine große Auswirkung auf das Verhalten von Menschen hat. Lesen Sie in unserem Blogartikel alles über die Macht der Farben im E-Mail Marketing.

Auch an dieser Stelle können A/B Tests Ihnen helfen, den optimalen CTA für Ihre Leser zu finden.

Schattierungen, 3D-Effekte oder auch die Verbindung zu einem passenden Bild werden aber unabhängig von der restlichen Gestaltung dafür sorgen, dass Ihr CTA die Aufmerksamkeit bekommt, die er benötigt und verdient.

Lassen Sie Ihre Klickrate wachsen, in dem Sie Ihre CTAs prominent platzieren und als klickbaren Button erkennen lassen.

Die Häufigkeit

Bei der Überlegung, wie oft ein bestimmter CTA per E-Mail gesendet werden sollte, ist es hilfreich, sich die die Position des Leser zu versetzen.

Öffnen wir als Empfänger eine Marketing E-Mails, so sind die ersten beiden Hürden bereits genommen. Die Mail ist in unserem Postfach angekommen und wir haben sie geöffnet. Wir haben also Interesse in ihrem Inhalt.

Das wird sich vermutlich schlagartig ändern, wenn wir nun von einer Flut von Handlungsaufforderungen – und seien sie noch so gut gemacht – empfangen werden.

Mehr ist eben nicht mehr. Deswegen unser Tipp: Setzen Sie CTAs sorgsam und sinnvoll ein, um Ihre Leser nicht zu verschrecken. Lassen Sie den Inhalt der E-Mail für sich sprechen.

Die E-Mail Klickrate erhöhen Sie, indem Sie wenige, funktionierende und interessante Links platzieren, die die Aufmerksamkeit des Lesers auf sich ziehen.

Gut erkennbarer und eindeutiger CTA in Mailjets Newsletter

Gut erkennbarer und eindeutiger CTA in Mailjets Newsletter

Wozu es führen kann, wenn Sie zu viele Informationen in eine E-Mail packen, sehen Sie hier:

Geben Sie Ihren Lesern lieber klare Anweisungen, welche Aktion sie wo durchführen können und was der Mehrwert davon ist.

Eindeutige Handlungsaufforderung

CTAs sind in Ihrer Größe beschränkt und besitzen meistens nicht den Platz, um ausformulierte Sätze zu verwenden. Aber das ist auch gar nicht nötig.

Denn nachdem Sie die richtige Positionierung gefunden und das optimale Design angepasst haben, versehen Sie den CTA in Ihrer E-Mail nun mit einer kurzen, knackigen Beschriftung.

Auch hier gilt: Aufmerksamkeit.

Erwecken Sie etwa für spezielle Angebote in Ihrem Onlineshop das Interesse Ihrer Leser durch Dringlichkeit. Mit Hilfe von zeitlich begrenzten Angeboten und den entsprechenden CTAs werden Sie die E-Mail Klickrate und Ihre Umsätze steigern.

Beispiele für einen solchen CTA wären:

  • Nur heute!
  • Jetzt sparen!
  • Schnäppchen sichern!

Sie stellen damit den positiven Effekt in den Vordergrund. Achten Sie jedoch darauf, den Kunden nicht über die Maßen unter Druck zu setzen. Unterstreichen Sie den Mehrwert des Angebotes.

Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Wörter darauf, dass es sich um aktive Verben handelt und was bei einem Klick auf den Button geschehen wird.

Formulierungen wie “Klicken Sie hier” oder ähnliche sind nicht konkret genug und werden Ihre Leser verunsichern. Das gilt es zu vermeiden.

Zusammengefasst sollten Ihre CTAs also kurze, positiv animierende und aktive Handlungsaufforderungen besitzen.

Personalisierung von Inhalten

Personalisierung geht weit über „Hallo [Vorname]“ hinaus. Moderne E-Mail Kampagnen nutzen dynamische Inhalte, um jedem Empfänger ein individuelles Erlebnis zu bieten.

Effektive Personalisierungsstrategien:

  1. Produktempfehlungen basierend auf Verhalten
    Zeigen Sie Produkte, die der Empfänger bereits angesehen oder in den Warenkorb gelegt hat.
  2. Standortbezogene Inhalte
    Lokale Events, Filialen oder wetterbezogene Angebote erhöhen die Relevanz.
  3. Individuelle Rabatte & Angebote
    Belohnen Sie treue Kunden mit exklusiven Deals oder reaktivieren Sie inaktive Kontakte mit speziellen Incentives.
  4. Dynamische CTAs
    Passen Sie Ihre Call-to-Actions an die Customer Journey an:
    • Neukunden: „Jetzt entdecken“
    • Bestandskunden: „Weiter einkaufen“
    • VIP-Kunden: „Ihr exklusiver Zugang“
  5. Content-Präferenzen berücksichtigen
    Lassen Sie Abonnenten wählen, welche Themen sie interessieren, und liefern Sie entsprechend zugeschnittene E-Mail Inhalte.

Beispiel: Ein Reiseanbieter versendet personalisierte Newsletter basierend auf früheren Buchungen:

  • Strandurlaub-Fans erhalten Angebote für Karibik-Reisen
  • Städtereise-Liebhaber bekommen Tipps für Metropolen
  • Aktivurlauber sehen Wander- und Abenteuer-Trips

Ergebnis: Die Klickrate steigt um 45%, die Conversion Rate um 28%.

Technische Umsetzung:Nutzen Sie Marketing-Automation-Tools, die Daten aus Ihrem CRM, Google Analytics und Ihrem Shop-System zusammenführen. So können Sie Trigger-basierte E-Mails versenden, die automatisch auf das Verhalten Ihrer Kontakte reagieren.

Was jetzt?

Sie wissen nun, was die E-Mail Klickrate ist, wie wichtig ein funktionierender Call-to-Action Button ist und was bei dessen Erstellung unbedingt beachten müssen.

Aber auch mit den besten CTAs müssen Sie Ihre E-Mail Kampagne auswerten und analysieren. Wie das funktioniert, erfahren Sie in unserem Blogartikel: So deuten Sie Ihre E-Mail Statistiken richtig!